Archives of Nicsi

… und immer schön die Zähne zusammenbeißen…

Es gibt sicherlich schönere Momente im Leben als Abschied nehmen zu müssen. Robert und ich haben heute wieder kräftig die Zähne zusammenbeißen müssen, aber wir werden es auch dieses mal überstehen. Da ich ja mit meiner Diss vorwärts kommen will, hoffe ich ja mal, dass es bis zu meinem nächsten Besuch nicht wieder so lange dauern wird.

Abschiedsfoto

Abschiedsfoto am Flughafen

Morgen um diese Zeit sitze ich schon im kalten Berlin – wie gruselig…

Bis bald!

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mal ein richtig busy Monday

So beschäftigt war ich ja schon lange nicht mehr ;-)

Um Viertel nach 10 hatte ich das erste Meeting mit der GTZ, was recht informativ aber nicht besonders ermutigend war. Danach hab ich der Malaria Unit einen Kurzbesuch abgestattet und bin spontan (ja, sowas können die Ruander manchmal auch) mit Alphonse Mittagessen gegangen. Während dessen bekam ich die freudige Mitteilung, dass der Herr vom Gesundheitsministerium, den ich seit einer Woche versuche zu treffen, um 4 noch ein Fensterchen für mich frei hätte, falls ich Zeit hätte! Na klar hab ich Zeit! In der Pause zwischen Mittagessen und Meeting hab ich noch schnell die englische (korrigierte) Fassung meines Exposés ausdrucken lassen (Mann, das ist hier vielleicht teuer!) und mich im Bourbon kurz bei einer Sprite von der Hitze  und dem Herumgestakse in Stöckelschuhen erholt. Meinen Freund konnte ich bei der Gelegenheit auch noch kurz treffen. Der ist jetzt schon wieder auf dem Weg nach Gisenyi, woraus ihr richtig schließen dürft, dass wir unsere letzte vermeintlich gemeinsame Nacht diesen Jahres nicht gemeinsam verbringen werden. Grummel… Dafür war mein Treffen mit dem Gesundheitsministerium umso erfolgreicher! Wie es aussieht, werde ich in den nächsten Wochen fleißig an meinem Proposal arbeiten müssen, aber das Ministerium ist sehr an meinem Projekt interessiert und ich darf morgen sogar noch einen Blick in die Daten werfen, um mir ein Bild davon zu machen, was schon vorhanden ist. Damit hatte  ich ja nun nicht gerechnet!

Das Internet war in den letzten Tagen ziemlich dürftig, und ist auch jetzt gerade nicht besonders zuverlässig oder flott, weshalb es die letzten Fotos erst morgen oder auch erst am Mittwoch gibt, wenn ich wieder in Berlin bin.

Am Freitag war ich aber dann doch noch schnell in Butare – ohne Robert. Der ist im Akagera mit dem Wagen stecken geblieben und konnte dann erst am Samstag wieder nach Kigali fahren, woraufhin ich dann am Samstag wieder mit dem Bus nach Kigali zurück gefahren bin und meine ca. 70 Sachen doch wieder bei Irene lassen musste. Dabei wollte ich schon das eine oder andere gerne mit nach Berlin mitnehmen. Naja, lohnt sich ja eh nicht so richtig ;-)

Am Samstag kam dann aber noch Isaac (ein burundischer/inzwischen deutscher Freund aus Berlin) mit zwei Freunden aus Burundi angebraust und haben mir sogar noch eine Kiste Amstel Bock mitgebracht (von der ich nun nur einen Bruchteil trinken konnte)! Da in Butare nicht soviel los ist und es auch kein Amstel Bock gibt (außer momentan in Irenes Arbeitszimmer), haben sie mich eingepackt und sind mit mir zur burundischen Grenze gefahren, wo wir ein tolles BBB (Brochette, Bier und Bananen für die, die es vergessen  haben sollten) gefeiert haben. Nicht, dass wir was besonderes zu feiern gehabt hätten, außer der Deutsch-Burundischen Freundschaft ;-)

Da ich ja nun wieder nach Kigali zurück fahren wollte, haben die Jungs dann auch beschlossen, nach Bujumbura zurückzukehren und mich kurzerhand bei jemand anderem ins Auto gesetzt, der mich dann mit nach Butare genommen hat, wo ich wenigstens noch ein paar Amstel Bock eingepackt habe, um nicht alles Robert überlassen zu müssen. Lustigerweise saß mit mir im Auto einer, der nach Nyanza wollte, und wir stellten bereits innerhalb kürzester Zeit fest, dass wir gemeinsame Bekannte haben, weil er offenbar beim GIS Center ein Training mitgemacht hat! So klein ist die Welt! (Der Typ, der mit mir im Bourbon durch Zufall an einem Tisch saß, weil kein anderer mehr frei war, kannte Robert natürlich auch wieder…)

Ach ja: @Victoria: T-Shirt an Jean Pierre ist auch übergeben, allerdings diesmal ohne Beweisfoto ;-)

Und ein Amstel Bock auf 20 Jahre Mauerfall! :)

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Falls noch Zweifel bestanden: Ja, hier ist jetzt Regenzeit!

Wie schon aus dem letzten Jahr gewohnt, fängt es pünktlich, wenn man irgendwohin will, an zu regnen. Immerhin konnte ich mich heute mit meinen ehemaligen Kollegen vom CGIS zum Mittagessen im African Bite treffen und schön draußen sitzen. Tatsächlich war es heute Vormittag richtig heiß und die Hitze hat mich fast erschlagen, als ich vor die Haustür trat. Aber als wir mit dem Essen fertig waren, zogen schon dicke Wolken auf und verhießen nichts gutes. Der auf das Dach trommelnde Regen weckte mich dann auch aus meinem Mittagsschläfchen und warf schnell die Frage auf, wie ich denn wohl bei dem Regen zum Bourbon kommen würde, wo ich mich mit Claudia auf eine heiße Schokolade verabredet hatte. Bewaffnet mit Regenschirm und Regenjacke wagte ich mich dann aus dem Haus und hatte auch den Eindruck, dass es eh gleich vorbei wäre. Na denkste, Puppe, das war die Ruhe vor dem Sturm! In kürzester Zeit waren meine Schuhe und meine Jeans so nass, dass ich keinen Sinn darin sah, mich noch irgendwo unterzustellen oder doch noch in ein Taxi zu springen, weil es viel schlimmer eh nicht mehr ging. Ich hatte dann auch den Eindruck, der einzige Fußgänger zu sein, der bei dem Regen noch unterwegs war. Nachdem ich nun schon gut zwei Stunden im Bourbon sitze, werden meine Füße nun auch langsam wieder warm und immerhin sind meine Knie jetzt auch schon wieder trocken. Ich bezweifle allerdings, dass meine Schuhe bis morgen früh wieder trocknen. Ist ja hier leider nix mit an die Heizung stellen. Ob es was bringt, die Schuhe in die Mikrowelle zu stellen? :) Ich werd’s wohl lieber nicht versuchen.

Morgen früh um 8 geht es nun mit dem Bus nach Butare. Die Preise haben ganz schön angezogen, seit ich das letzte mal hier war: von 1600 auf 2200 RWF! Da war ich gestern ganz entsetzt, als ich mein Ticket gekauft habe. Aber erstaunlicherweise konnte sich die Dame am „Fahrkartenschalter“ immernoch an mich erinnern. Robert kommt dann hoffentlich nachmittags/abends mit dem Auto nach und es sieht so aus, als hätten wir dann fast den ganzen Samstag für uns!

So, jetzt ist mein Tee fast alle, dafür die Batterie von meinem Laptop wieder fast voll. Wir hatten nämlich zuhause heute Nachmittag keinen Strom, deshalb lade ich meinen Laptop vorsichtshalber hier noch ein bisschen auf. Und eigentlich hatte ich auch gehofft, das Internet hier benutzen zu können, aber das scheint auch nicht zu funktionieren. Gut, dass Robert ein Modem hat, dass ich die ganze Zeit benutzen kann, da er ja eh keinen Laptop mehr hat. Sorry, Schatz.

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Ein Dienstag in Kigali

Leider hat Robert nicht jeden Tag soviel Zeit für mich wie am Sonntag. So kam es, dass er gestern schon um kurz vor 8 das Haus verließ, vormittags kurz zuhause war, wir uns mittags zufällig auf der Straße trafen und er dann erst abends wieder zuhause auftauchte. Ist ja leider immer nicht so einfach, mit ihm zu planen. Eigentlich war nämlich geplant, dass er gestern Nachmittag mit Kunden in den Akagerapark fahren sollte. Glücklicherweise wurde das dann aber auf heute Morgen verschoben, so dass wir gestern Abend noch gemütlich zusammen kochen konnten. Schade, dass das so ein seltenes Vergnügen ist, aber wenigstens kam ich endlich mal wieder in den Genuss von Kartoffelbrei à la Robert und wie beim letzten mal perfekt gekochtem Brokkoli und Möhren. Ich frag mich, wie Robert das immer macht. Bei mir zerkocht der Brokkoli immer…

Abendessen zu zweit

Abendessen zu zweit

Heute musste Robert nun schon um halb6 am Hotel seiner Kunden sein. So konnte ich den heutigen Tag dazu nutzen, vormittags Kenyatta (der Fahrer unserer Tour de la Ruanda vom letzten Jahr) auf einen Kaffee zu treffen, und wieder ein paar Mitbringsel loszuwerden, das Kigali Office des CGIS und im Novotel das Fitnessstudio zu besuchen.

Beweisfoto für übergebene Mitbringsel

Beweisfoto für übergebene Mitbringsel

Wiedersehen nach langer Zeit: Kenyatta und Nicole

Wiedersehen nach langer Zeit: Kenyatta und Nicole

Heute Vormittag wäre sogar noch schönes Wetter für  den Pool gewesen, aber als ich gerade die zweite Runde auf dem Laufband drehte, fing es draußen an zu stürmen und zu regnen, was – zusammen mit der Tatsache, dass er sowieso wegen Bauarbeiten geschlossen ist – den Pool eher unatraktiv für mich machte. Wenigstens hat sich der Regen relativ freundlich verhalten und hat nicht meine Wäsche, die ich gestern schon nicht trocken bekommen habe, wieder nass gemacht.
Heute Abend bin ich noch zum Essen bei meiner Kolping-Freundin Dancille eingeladen! Ihre Kinder wollen mich auch endlich mal kennen lernen. Ich schätze, da werde ich dann wohl meine letzte Tüte Gummibärchen opfern müssen :)

Dancilles Familie und die Umuzungu-Nicole

Dancilles Familie und die Umuzungu-Nicole

Hat jemand einen Tipp, wie ich Roberts Rosen am geschicktesten nach hause bekomme? Ich hab sie heute zum Trocknen aufgehängt und würde sie eigentlich ungern zurücklassen.

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Noch ein kleiner Nachschlag über Kampala

Die Konferenz verlief zum Ende hin etwas organisierter, was aber nicht unbedingt dazu geführt hat, dass die Vortragenden zahlreicher erschienen wären. Echt schade. In der Schluss-Zeremonie wurde das mit der Nicht-Absage der jeweiligen Vortragenden begründet – offenbar sind sie erst gar nicht gekommen.
Die Abende wurden jedenfalls zunehmender gesellig genutzt (was wiederum nicht unbedingt dazu beigetragen hat, dass die erste Session besser besucht gewesen wäre ;-)). Am Mittwochabend gab es ein Dinner am Pool bzw. am See, wo es in etwa das gleiche gab, wie sonst zum Mittagessen, aber wenigstens lokales Essen, was ich ja ganz gerne hab. Die Mücken gab es kostenlos dazu und auch ich konnte es nicht 100%ig vermeiden, gestochen zu werden. Hoffen wir mal das Beste…
Der Donnerstagabend stand dann im Zeichen des CGIS – wir sind alle ins Green Village (ein etwas kleiners Hotel in Munyonyo) gefahren, um den letzten gemeinsamen Abend zu feiern. Das war auch sehr schön. Ich vermiss meine ehemaligen Kollegen schon sehr.

CGIS @ Green Village

CGIS @ Green Village

CGIS @ Green Village

CGIS @ Green Village

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo Restaurant

Speke Resort Munyonyo Restaurant

Speke Resort Munyonyo Uganda

Speke Resort Munyonyo Uganda

Speke Resort Munyonyo Uganda

Speke Resort Munyonyo Uganda

Freitagabend war ich ja dann von Hilary zu einer Geburtstagsfeier eingeladen worden. Er ließ es sich auch nicht nehmen, mich im Hotel abzuholen und mich dann nachts um halb3 wieder zurückzufahren! Die Geburtstagsfeier fing erstmal in einem Kenyanischen Restaurant („Jeans Palace“) an, wo es Ziege vom Grill gab, die echt super lecker war. Nach unserem Umzug ins Bamboo Nest, fiel das Unterhalten erheblich schwerer, aber dafür hatten wir alle unseren Spaß bei 80er Jahre Musik inkl. Videos! Kann sich von euch noch jemand an Color me Badd erinnern? Ist weder eine Schande noch ein Verlust, wer sie nicht kennt ;-) Die hatte ich schon erfolgreich aus meinem Gedächtnis verdrängt, wurden dort aber tatsächlich auch gespielt. So wie viele andere coole alte Songs auch. Da hab ich mich ja fast wieder wie 12 gefühlt :)

Goat barbecue birthday Bernadette

Goat barbecue birthday Bernadette

Hilary and Nina

Hilary and Nina

Wie gesagt, um halb3 fuhr mich dann Hilary wieder zurück ins Hotel, wo uns dann um 5 der Weckdienst wieder geweckt hat. Gäääähn! Aber da ich uns für 6 Uhr Frühstück organisiert hatte und wir noch ein bisschen packen mussten, war das schon angebracht. Nach einem noch ganz leckeren Frühstück kutschierte uns dann ein Taxi in die Stadt, wo wir dann viel zu früh bei unserem Bus ankamen. Kann ja keiner ahnen, dass es um die Zeit so wenig Verkehr gibt… Dafür kamen wir noch ganz nett ins Gespräch mit Catherine und ihrem Vater Andrew, die auch mit uns den Bus nach Kigali besteigen, dann aber noch weiter über Burundi nach Tansania wollten.

Kampala Uganda

Kampala Uganda

Kampala Uganda Clock Tower

Kampala Uganda Clock Tower

Kampala Uganda Fire Station

Kampala Uganda Fire Station

Jaguar Executive von Kampala nach Kigali

Jaguar Executive von Kampala nach Kigali

(Leider hab ich es noch nicht hinbekommen, die in diesem Posting gezeigten Bilder auch hintereinander angezeigt zu bekommen, sorry!)

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Endlich bei meinem Schatz

Ich hab die gestrige Busfahrt mit ein paar blauen Flecken überstanden und bin endlich nach etwa 9 Stunden in Kigali angekommen, nachdem man an der Grenze erst in alle Gepäckstücke schauen wollte, dass auch ja keiner Plastiktüten ins Land schmuggelt. Besonders gründlich haben sie nicht gerade gesucht… Weil ich ja eh schon kaum ungeduldig war, endlich nach Kigali zu kommen, wurde unser Bus dann auch noch von Drogenfandern angehalten. So lang wie gestern ist mir das Stück von der Grenze bis nach Kigali rein noch nie vorgekommen. Aber schließlich sind wir ja dann doch noch angekommen und Robert konnte mich am Busbahnhof in Empfang nehmen. Zuhause wartete dann sogar ein Blumenstrauß auf mich! Der Junge überrascht mich immer wieder :) Heute gabs auch noch ein super leckeres Frühstück. Ich sollte mich nicht zu sehr an das Verwöhnprogramm gewöhnen, fürchte ich.

Willkommensblümchen

Willkommensblümchen

Die ersten 20 kg Gepäck bin ich heute auch schon losgeworden. Morgen fahren wir nach Ruhengeri, wo ich mich mit Sarah treffen werde, die dann etwa 6 weitere kg bekommt. Robert hat seine Mitbringsel gestern auch schon in Empfang genommen, so dass sich meine Koffer/Taschen langsam leeren.

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Some more picts

Bilder von meinem Spaziergang durch die Stadt von Westen nach Osten:

Kampala Uganda Namirembe Road nach Osten

Kampala Uganda Namirembe Road nach Osten

Kampala Uganda South of Sikh Street

Kampala Uganda South of Sikh Street

Kampala Uganda Sikh Temple

Kampala Uganda Sikh Temple

Kampala Uganda Parliament of Uganda

Kampala Uganda Parliament of Uganda

Kampala Uganda Parliament of Uganda Independece Memorial

Kampala Uganda Parliament of Uganda Independece Memorial

Kampala Uganda Parliament of Uganda

Kampala Uganda Parliament of Uganda

Kampala Uganda Marabu at the Parliament

Kampala Uganda Marabu at the Parliament

Kampala Uganda Looking down De Winton Road

Kampala Uganda Looking down De Winton Road

National Theater of Kampala Uganda

National Theater of Kampala Uganda

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Endlich ein paar Bilder

Hier kommen nun endlich ein paar Bilder, damit ihr mal einen Eindruck bekommt, was hier „abgeht“. Von meinem Hotelzimmer im Ravi Raj konnte ich kein Bild machen, weil das Zimmer so klein war, dass quasi nix auf das Bild gepasst hat ;-)

Jetzt bin ich direkt nach Munyonyo gezogen und genieße Internetanschluss auf dem Zimmer. Während der Konferenz (so wie jetzt gerade) gibt es zwar WLAN, aber das ist zum Teil reichlich langsam, so dass ich es jetzt erstmal wieder aufgebe mit den Fotos… (mehr Fotos kommen dann demnächst)

brütende Marabustörche mitten in Kampala

brütende Marabustörche mitten in Kampala

Africa GIS 2009 Munyonyo Uganda

Africa GIS 2009 Munyonyo Uganda

Africa GIS 2009 Munyonyo Uganda Opening

Opening

Coffee break

Coffee break

Lunch break

Lunch break

Munyonyo Speke Resort

Munyonyo Speke Resort

Munyonyo Speke Resort

Munyonyo Speke Resort

Munyonyo Speke Resort Marina

Munyonyo Speke Resort Marina

Munyonyo Speke Resort Marina

Munyonyo Speke Resort Marina

Munyonyo Speke Resort

African open billed Stork at Munyonyo Speke Resort

ein kleiner Teil der Teilnehmer der Africa GIS 2009

ein kleiner Teil der Teilnehmer der Africa GIS 2009

Unwetter

Unwetter

nach dem Unwetter

nach dem Unwetter

nach dem Unwetter

nach dem Unwetter

Katastrophenmanagement wäre hier nicht schlecht gewesen

Katastrophenmanagement wäre hier nicht schlecht gewesen

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Leicht chaotische Konferenz in einer tollen Umgebung

Zunächst einmal: Ich bin gut mit meinen 46 kg Gepäck in Kampala angekommen. Die Sicherheitskontrolle scheint sich zwar sehr für den Bassverstärker in meinem Koffer interessiert zu haben, hat ihn aber freundlicherweise drin gelassen und mir dafür eine Nachricht hinterlassen. Ist ja schon ein bisschen unheimlich, wenn der Koffer abgeschlossen ist und man dann trotzdem was drin findet, was man selbst dort nicht reingetan hat. Aber mit so einem Woolworth-Allerweltsschloss dürfte das für die Sicherheitskontrolle kein zu großes Hindernis darstellen. Roberts Bruder Hilary war so freundlich, mich vom Flughafen abzuholen und mich in mein Hotel zu bringen. Das Hotelzimmer, das Robert für mich/uns im Ravi Raj International reserviert hat, war zwar nicht reserviert aber noch verfügbar und wurde dann auch noch mal gewechselt, nachdem ich die tropfende Toilette nicht mal 5 Minuten ertragen konnte.
Den Sonntag hab ich relativ faul verbracht. Als es mittags anfing, in Strömen zu regnen, hab ich spontan beschlossen, lieber noch ein Nickerchen zu machen, statt mich irgendwo draußen zu entspannen. Nach dem Regenguss bin ich dann auf eigene Faust los (durch die teilweise ganz schön aufgeweichten Straßen bzw. Fußwege). Kampala ist verglichen mit Kigali ganz schön dreckig, hat aber dafür auch ein paar sehr schöne Straßen und faszinierenderweise mitten in der Stadt brütende Marabustörche! Am anderen Ende der Innenstadt angekommen hab ich mich gleich noch mit Maniküre und Pediküre ein bisschen verwöhnen lassen und meine Schuhe wurden dort auch gleich geputzt. Sehr freundlich :)
Leider ohne Frühstück wurde ich dann gestern früh schon um halb8 von Hilary abgeholt, um mich zum Veranstaltungsort der Konferenz zu bringen. Ein echt beeindruckendes „Resort“ direkt am Victoria Lake mit eigenem Yachthafen! Reiten kann man hier auch und das Mittagessen wird am Pool serviert. Echt schöne Umgebung für so eine Konferenz. Aber schon bei der Registrierung wurde es leicht chaotisch: Leute, die (angeblich) schon bezahlt hatten, standen in der Liste als noch zu zahlen, Leute wie ich, die bezahlt hatten und auch als solche in der Liste standen haben deshalb noch lange nicht ein Namensschild und eine Tasche mit den Tagungsunterlagen bekommen. Eine schwarz-weiß-Kopie meines Namensschildes bekam ich dann am Nachmittag, die Tagungsunterlagen heute Mittag, aber eine Tasche hab ich immer noch nicht, davon scheint es nicht besonders viele gegeben zu haben.
Die Spitze der Unorganisiertheit konnten wir aber am Montag Nachmittag erfahren, als völlig unklar war und bis zum Ende blieb, wo zwei meiner Kollegen ihre Präsentation halten sollten, so dass die ganze Session am Ende ausfiel. Das fand ich dann schon ganz schön ärgerlich für die beiden und die anderen Vortragenden.

Inzwischen ist nun schon Mittwoch und ich komme einfach nicht dazu, meine Bilder runterzuladen, um sie euch zu zeigen.

Gestern brach hier – offenbar nur ziemlich lokal – ein furchtbarer Sturm aus mit erheblichen Niederschlägen was vermutlich in Verbindung mit einer unglücklichen Verwirbelung dazu geführt hat, dass die aufgestellten Wände im bzw. an der Außenwand des Ausstellungszelts wie Dominosteine umfielen und etliche Poster dem Regen zum Opfer gefallen sind. Von drinnen war das ein ganz anschauliches Spektakel, was auch recht schnell wieder vorbei war (pünktlich zur Kaffeepause), aber für die Aussteller wird das nicht ganz so spaßig gewesen sein. Die Wiese ist jedenfalls immer noch extrem muddy und ich hab mir bei dem Versuch, mir ein paar der Ugandischen Kinkerlitzchen anzusehen, ordentlich die Sandaletten eingesaut. Meine Präsentation gestern hab ich auch gut überstanden, auch wenn ich ganz schön nervös war. Ich versteh zwar gar nicht warum, weil ich diese Präsentation nun schon so in etwa das dritte Mal auf Englisch plus dreimal auf Deutsch gehalten habe. Aber nachdem mein direkter Vorgesetzter vom GIS Center auftauchte, bekam ich irgendwie ein bisschen Muffensausen. Aber ich hab’s wie gesagt gut überstanden und von verschiedenen Seiten zu hören bekommen, dass mir die Präsentation gut gelungen ist – was will man/frau mehr? :)

Apropos „was will frau mehr“: Ich will endlich meinen Freund wiedersehen! Nachdem ich ja nun schon wusste, dass sich das mit Roberts Reisepass noch etwas verzögert, kam Montagabend schon die nächste Hiobsbotschaft. Diesmal in Form einer Nachricht des Immigration Office von Ruanda an Robert, in der er gebeten wurde, doch bitte heute um 1 noch mal zum Immigration Office zu kommen, um ein paar Fragen zu beantworten. Also nix mit gestern Reisepass abholen, heute nach Uganda fahren und noch ein paar schöne Tage mit mir in Uganda verbringen. Pustekuchen. Stattdessen werde ich nun am Samstag mit den CGIS Leuten und ca. 60 anderen Passagieren zusammen einen Bus besteigen, der uns dann hoffentlich heil nach Kigali bringt. Na mal sehen, wie spaßig das wird, aber wenigstens muss ich nicht alleine fahren. Ich hatte ja erst überlegt, ob ich schon Freitag fahre, um so früh wie möglich in Kigali zu sein, aber Roberts Bruder hat mich nun heute noch zu einer Party für Freitagabend eingeladen, so dass ich jetzt also noch bleibe. Wenn ich schon mal da bin…

Ein paar kleinere Abendteuer hab ich in der Zwischenzeit auch schon erlebt: Zum einen, mit dem Matatu (das sind die kleinen Minibusse, die hier den Linienverkehr ausmachen) von Munyonyo, wo die Konferenz stattfindet, wieder nach Kampala rein zu fahren. Das kostet nur 1000 USH (ca. 40 cent), ist sogar relativ bequem und dauert nur etwa 45 Minuten. Beim ersten Mal war ich allerdings etwas verunsichert, weil ich natürlich keinen blassen Schimmer hatte, wo ich wieder aussteigen müsste. Aber der „Geldeinsammler“ setzte mich erst an der Endstation auf die Straße und riet mir dann ein Boda Boda zu nehmen, womit wir auch schon bei meinem zweiten Abendteuer sind: dem Boda-Boda-Fahren in der Rushhour in Kampala. Das wird definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Wer aber ab und zu mal einen Adrenalinkick braucht, wäre damit bestens bedient. Nachdem es erst etwas gedauert hat, zu klären, wo ich denn eigentlich hin will, wurde ich etwa 15 Minuten lang auf einem Motorradtaxi durch die Gegend kutschiert, was ich ja eigentlich schon von Kigali kenne. Bloß so einen Verkehr wie in Kampala gibt es in Kigali zu keiner Tageszeit und es ist einfach unglaublich durch was für Lücken diese Motorradfahrer meinen, fahren zu müssen. Ich sah mich jedenfalls etliche Mal schon unter einem Bus liegen. Aber ich hab’s ja überlebt. Gestern bin ich auch noch mit einem Kollegen in die Stadt gefahren, wo wir dann auch gezwungenermaßen auf Boda Bodas umsteigen mussten, weil weit und breit kein Auto zu bekommen war. Nachdem wir die „Hauptachse des Bösen“ verlassen hatten, war es dann aber ganz gemütlich und meinem Kollegen hat es soviel Spaß gemacht, dass er den Fahrern gleich noch ein Trinkgeld gegeben hat. „That was so much fun!“ Naja, geht so…

Auf der Konferenz geht es weiterhin einigermaßen chaotisch zu. Immerhin scheinen die Räumlichkeiten jetzt einigermaßen klar zu sein. Dafür tauchen etliche der Vortragenden erst gar nicht auf. In meiner Session gestern waren (für die Anwesenden glücklicherweise) nur drei der sechs vorgesehenen Vortragenden  anwesend, so dass wir ein bisschen mehr Zeit hatten und auch noch Zeit für ein paar Kommentare blieb. In der letzten Session, zu der ich gestern gehen wollte, kam dann aber gar kein Vortragender mehr, was ich bei fünf potentiellen Speakern schon etwas seltsam finde. Das könnte aber damit zusammenhängen, dass sich nach dem Sturm gestern die Kaffeepause ganz schön hinausgezögert hat und so wahrscheinlich keiner mehr auf die Zeit geachtet hat. Who knows… Heute nun aber genau das gleiche. Mindestens zwei der vier parallel laufenden Sessions wurden mangels Vortragender abgesagt. Sehr schade. In der, zu der ich wollte, gab es auch einen ganz  – dem Abstract nach zu urteilen – interessanten Vortrag zur Malaria. Was ich allerdings etwas befremdlich fand, war die Tatsache, dass in dem Abstract stand, die Untersuchung wurde 1997 durchgeführt. Das ist ja dann schon fast ein historischer Bericht. Zu der Zeit sah das mit den GIS-Applikationen ja noch ein bisschen anders aus…

Nun gut, auch wenn ich euch jetzt immer noch keine Bilder zu bieten habe, gibt es jetzt wenigstens schon mal was zu lesen. Damit seid ihr jetzt wahrscheinlich auch beschäftigt, bis ich die Bilder soweit habe :D

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dem grauen Wetter entfliehen

Endlich ist es nun soweit: noch einmal schlafen, dann geht schon mein Flieger nach Brüssel/Kigali/Entebbe :) Die Koffer sind gepackt (gute 46 kg – davon sind vielleicht max. 20 kg von mir!), das Taxi ist für 5 Uhr bestellt und ich muss jetzt ganz flott ins Bett. Robert kann leider erst am Dienstag oder Mittwoch nachkommen, weil sein neuer Reisepass noch nicht fertig ist. Positiv denken: so kann ich die Vorfreude noch etwas auskosten :-/
Füttert jemand in der Zwischenzeit meine Giraffe? ;-)

meine Ich-spar-für-Ruanda-Giraffe

meine Ich-spar-für-Ruanda-Giraffe

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