So beschäftigt war ich ja schon lange nicht mehr ![]()
Um Viertel nach 10 hatte ich das erste Meeting mit der GTZ, was recht informativ aber nicht besonders ermutigend war. Danach hab ich der Malaria Unit einen Kurzbesuch abgestattet und bin spontan (ja, sowas können die Ruander manchmal auch) mit Alphonse Mittagessen gegangen. Während dessen bekam ich die freudige Mitteilung, dass der Herr vom Gesundheitsministerium, den ich seit einer Woche versuche zu treffen, um 4 noch ein Fensterchen für mich frei hätte, falls ich Zeit hätte! Na klar hab ich Zeit! In der Pause zwischen Mittagessen und Meeting hab ich noch schnell die englische (korrigierte) Fassung meines Exposés ausdrucken lassen (Mann, das ist hier vielleicht teuer!) und mich im Bourbon kurz bei einer Sprite von der Hitze und dem Herumgestakse in Stöckelschuhen erholt. Meinen Freund konnte ich bei der Gelegenheit auch noch kurz treffen. Der ist jetzt schon wieder auf dem Weg nach Gisenyi, woraus ihr richtig schließen dürft, dass wir unsere letzte vermeintlich gemeinsame Nacht diesen Jahres nicht gemeinsam verbringen werden. Grummel… Dafür war mein Treffen mit dem Gesundheitsministerium umso erfolgreicher! Wie es aussieht, werde ich in den nächsten Wochen fleißig an meinem Proposal arbeiten müssen, aber das Ministerium ist sehr an meinem Projekt interessiert und ich darf morgen sogar noch einen Blick in die Daten werfen, um mir ein Bild davon zu machen, was schon vorhanden ist. Damit hatte ich ja nun nicht gerechnet!
Das Internet war in den letzten Tagen ziemlich dürftig, und ist auch jetzt gerade nicht besonders zuverlässig oder flott, weshalb es die letzten Fotos erst morgen oder auch erst am Mittwoch gibt, wenn ich wieder in Berlin bin.
Am Freitag war ich aber dann doch noch schnell in Butare – ohne Robert. Der ist im Akagera mit dem Wagen stecken geblieben und konnte dann erst am Samstag wieder nach Kigali fahren, woraufhin ich dann am Samstag wieder mit dem Bus nach Kigali zurück gefahren bin und meine ca. 70 Sachen doch wieder bei Irene lassen musste. Dabei wollte ich schon das eine oder andere gerne mit nach Berlin mitnehmen. Naja, lohnt sich ja eh nicht so richtig ![]()
Am Samstag kam dann aber noch Isaac (ein burundischer/inzwischen deutscher Freund aus Berlin) mit zwei Freunden aus Burundi angebraust und haben mir sogar noch eine Kiste Amstel Bock mitgebracht (von der ich nun nur einen Bruchteil trinken konnte)! Da in Butare nicht soviel los ist und es auch kein Amstel Bock gibt (außer momentan in Irenes Arbeitszimmer), haben sie mich eingepackt und sind mit mir zur burundischen Grenze gefahren, wo wir ein tolles BBB (Brochette, Bier und Bananen für die, die es vergessen haben sollten) gefeiert haben. Nicht, dass wir was besonderes zu feiern gehabt hätten, außer der Deutsch-Burundischen Freundschaft ![]()
Da ich ja nun wieder nach Kigali zurück fahren wollte, haben die Jungs dann auch beschlossen, nach Bujumbura zurückzukehren und mich kurzerhand bei jemand anderem ins Auto gesetzt, der mich dann mit nach Butare genommen hat, wo ich wenigstens noch ein paar Amstel Bock eingepackt habe, um nicht alles Robert überlassen zu müssen. Lustigerweise saß mit mir im Auto einer, der nach Nyanza wollte, und wir stellten bereits innerhalb kürzester Zeit fest, dass wir gemeinsame Bekannte haben, weil er offenbar beim GIS Center ein Training mitgemacht hat! So klein ist die Welt! (Der Typ, der mit mir im Bourbon durch Zufall an einem Tisch saß, weil kein anderer mehr frei war, kannte Robert natürlich auch wieder…)
Ach ja: @Victoria: T-Shirt an Jean Pierre ist auch übergeben, allerdings diesmal ohne Beweisfoto ![]()
Und ein Amstel Bock auf 20 Jahre Mauerfall! ![]()
Hi, Nicsi,
schön, dass du diesen Tag nicht vergessen hast. Hier in Berlin steppt der Bär. Wir betrachten aber alles lieber aus sicherer Entfernung vom Sessel aus.
Hast du schon die Koffer gepackt? Wir freuen uns auf Mittwoch. Liebe Grüße auch an Robert, Deine MAMA