Category archives: in Berlin

dem grauen Wetter entfliehen

Endlich ist es nun soweit: noch einmal schlafen, dann geht schon mein Flieger nach Brüssel/Kigali/Entebbe :) Die Koffer sind gepackt (gute 46 kg – davon sind vielleicht max. 20 kg von mir!), das Taxi ist für 5 Uhr bestellt und ich muss jetzt ganz flott ins Bett. Robert kann leider erst am Dienstag oder Mittwoch nachkommen, weil sein neuer Reisepass noch nicht fertig ist. Positiv denken: so kann ich die Vorfreude noch etwas auskosten :-/
Füttert jemand in der Zwischenzeit meine Giraffe? ;-)

meine Ich-spar-für-Ruanda-Giraffe

meine Ich-spar-für-Ruanda-Giraffe

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Ruanda im Tagesspiegel

Ist ja schon irgendwie interessant, wie Ruanda momentan im Tagesspiegel „gepuscht“ wird. Ich bin ja jetzt nicht der große Zeitungsleser (auch nicht Zeitungsleserin), aber schon am letzten Wochenende gab es einen ganzseitigen Bericht über den „Aufbruch von Kigali“ und heute wurde nun schon wieder ein Artikel über eine Doktorarbeit über die Aufarbeitung des Genozids bei den Frauen in Ruanda abgedruckt. Bin gespannt, ob da auch mal was von mir gedruckt wird ;-) – immerhin wurde im April auch von einem Eisbärenfan (also Eishockey, nicht Knut) berichtet, der seit 2007 in Kigali lebt. Eisbärfan bin ich ja auch, aber dann doch mehr Richtung Knut als Eishockey…

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Uganda, ich komme!

Nachdem ich erst wochenlang bangen musste, ob mir das Gesundheitsministerium in Ruanda bzw. die Malaria Unit erlauben würde, das Malaria-GIS-Projekt auf der AfricaGIS 2009 zu präsentieren (was mir dann schließlich gestattet wurde), musste ich mich an der Beuth Hochschule für Technik auch noch mit der Bürokratie herumschlagen, die auch ein bisschen Afrika-Feeling aufkommen lässt. Mein Dienstreiseantrag scheint nämlich in irgendeinem Reißwolf gelandet zu sein, war jedenfalls gestern nicht mehr auffindbar. So musste ich gestern nochmal einen neuen Antrag abgeben. Zum Glück hatte ich noch eine Kopie von allen Unterlagen und konnte auch unseren Prodekan beim Nachhausegehen abfangen, um ihn mir wieder zu unterschreiben. Persönlich an die Verwaltung übergeben musste ich mir dann keine Sorgen mehr machen, dass er wieder verloren geht.

Und nun habe ich telefonisch endlich die Bestätigung erhalten, dass der Antrag genehmigt ist! *hüpf, tanz, freu* Wie ihr euch sicherlich denken könnt, werde ich nicht nach Uganda fliegen, ohne einen Abstecher nach Ruanda zu machen. Und da ich auch schon eine Einladung nach Burundi habe, kann es durchaus sein, dass Robert und ich auch noch ein paar Tage nach Burundi fahren, da war er schließlich noch nie. Ich freu mich schon so! Und Robert zählt auch schon die Tage :)

Am 24. Oktober geht es los! Wenn noch jemand außer Norbert Bedarf an neuem Pilipili hat, bitte Bescheid geben! Es wird bestimmt noch ein bisschen Platz im Koffer sein.

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Nicole-in-Ruanda on Tour

Ein bisschen kurzfristig vielleicht, aber dennoch möchte ich nicht versäumen, euch über zwei Veranstaltungen zu informieren, auf denen ich etwas über mein Leben und Arbeiten in Ruanda erzählen und etliche Fotos zeigen werde. Beide Veranstaltungen finden im Rahmen des Treffens der jeweiligen Kolpingsfamilie statt. Gäste sind herzlich willkommen!

Dienstag, 15.09.2009, 19.30 Uhr:
St. Rita, General-Woyna-Straße 56, 13403 Berlin

Montag, 21.09.2009, 19.00 Uhr (nicht 19.30 Uhr wie ich fälschlicherweise vorher geschrieben hatte!):
St. Joseph/Tegel, Bonifaziusstraße 16/18, 13509 Berlin

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Radtour mit dem Tandem

Schon im letzten Jahr hatte mir die andere Nicole eine Radtour mit dem Tandem zum Geburtstag geschenkt. Nachdem wir dieses Vorhaben im letzten Jahr zweimal verschoben haben, haben wir es nun endlich geschafft, meinen Gutschein einzulösen.

Vormittags haben wir dafür ein Tandem bei Pedalpower ausgeliehen und haben uns mit anfänglichen Startschwierigkeiten was die Koordination anging auf den Weg Richtung Müggelsee gemacht. Auf dem Weg haben wir auch noch ein paar Schätze gesucht. Das heißt jetzt allerdings nicht mehr „Schatzsuche“ sondern „Geocaching“ und man sucht nicht mithilfe einer Schatzkarte sondern anhand von geographischen Koordinaten einen Schatz. Dafür gibt es extra Webseiten wie geocaching.com. Zum Teil sind diese Schätze zu gut versteckt für meinen Geschmack, jedenfalls haben wir nur 2 von 5 gesuchten sogenannten Caches gefunden. Wie wir heute erfahren haben, war einer von den fünfen auch prompt am Dienstag, dem Tag unserer Radtour, entfernt worden, so dass wir ihn gar nicht finden konnten, aber wir waren nicht mal dort, wo er mal gewesen war, würde ich sagen. So wurde unsere Radtour, die uns rund um den Müggelsee führte und bei der wir fast Tandemprofis geworden sind, ab und zu durch eine kleine Schatzsuche unterbrochen, bei der man sich mal wieder die Beine etwas vertreten und die Schultern lockern konnte. Daneben gab es auch noch ein kleines Picknick am See und einen Eis-Stopp :) Schließlich haben wir dann auch noch einen Cache selbst versteckt, was gar nicht so einfach war.

Aussicht über den Müggelsee

Aussicht über den Müggelsee

unser Tandem

unser Tandem

Schatzvergräberin

Schatzvergräberin

Zum Glück war das Wetter insgesamt dann doch noch ganz schön, so dass wir einen richtig schönen Tag auf dem Tandem hatten. Aber als wir gegen 21.30 Uhr zuhause waren, waren wir auch ganz froh, endlich vom Rad steigen zu können. Danke für den schönen Tag, Nicole!

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Nachtrag: Geburtstag

So, jetzt hattet ihr alle genug Zeit, noch nachträglich zu gratulieren! Denen, die an meinen Geburtstag gedacht haben, vielen Dank für die lieben Glückwünsche! Wer es jetzt immernoch nicht geschafft hat, der darf nun auch bis zum nächsten Jahr warten :)

Mein  Geburtstag verlief in diesem Jahr nicht ganz so spektakulär wie im letzten Jahr – mit Zebras, Giraffen und Pavianen – aber dafür im Kreis meiner lieben Kolleginnen und Kollegen. Da ich den ganzen Tag entweder arbeiten oder „studieren“ musste, blieb nur begrenzt Zeit zum Feiern. Deshalb mussten meine Kollegen/innen herhalten, mit mir in gemütlicher Runde feudal zu frühstücken, wofür sie sich ja immer wieder gerne zur Verfügung stellen.

Geburtstagsfrühstückstisch

Geburtstagsfrühstückstisch

Das Tanzen fiel leider an diesem Tag auch aus, weil mein lieber Tanzpartner noch für etliche Klausuren büffeln musste. Dafür hat sich „die andere Nicole“ noch bereit erklärt, den Tag gemeinsam mit mir ausklingen zu lassen, was wir mit einem Caipirinha am „Strand“ gegenüber vom Hauptbahnhof auch erfolgreich geschafft haben. Dummerweise hat sich das mit dem „ausklingen lassen“ auch auf meine Stimme bezogen – die war mit dem Ende des Tages auch so ziemlich am Ende.

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Tschüüühüss!

Bevor ich am Freitag wieder im Mega-Stress bin und es dann vergesse, sag ich jetzt schonmal tschüss, zumal ich ja jetzt quasi auch schon in den Urlaub gehe. Am 10.06. habt ihr mich ja schon wieder, also mal nicht weinen. In der Zwischenzeit grüß ich dann die Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras und Flusspferde von euch, die ich hoffentlich nächste Woche im Queen Elizabeth National Park zu Gesicht bekommen werde. Besonders auf die Löwen freu ich mich schon sehr! Und auf Robert natürlich :)
Bis bald!

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Dabei sein ist alles..

Wat ne Plackerei! Ein bisschen hatte ich mir ja schon Hoffnungen auf einen etwas besseren Platz gemacht, aber am Ende war ich dann doch froh, dass ich es überhaupt geschafft habe. Immerhin hab ich es mit meiner Zeit von 01:04:04 auf Platz 288 von 422 in meiner Altersgruppe und Platz 2288 von allen 3607 zum 10-km-Lauf gestarteten Läufer/innen (ja, es waren auch ein paar Männer dabei, aber ich weiß nicht, wie offiziell die mitgelaufen sind) geschafft. Es sind also auch noch ein paar Mädels nach mir ins Ziel gekommen.
Insgesamt war es ein tolles Erlebnis, mitgelaufen zu sein. Ich fand es beeindruckend, wie visuelle (wie die Kilometerzahl) und arkustische (wie die Percussion Bands oder die Zurufe der Zuschauer) Reize eine Gänsehaut und Adrenalinschübe verursachen können! Auf dem letzten Kilometer wollte ich eigentlich nochmal so richtig Gas geben, aber als mein Puls bei 182 angekommen war, hat sich bereits eine leichte Übelkeit eingestellt, was mich dann doch dazu veranlasst hat, wieder etwas langsamer zu laufen. Dafür hab ich dann nochmal auf der Zielgeraden ein paar Mädels überholt :-P

2mal Nicole vor dem Lauf

2mal Nicole vor dem Lauf

Kurz nach dem Start

Kurz nach dem Start

Nach dem Zieleinlauf der Blick zurück

Nach dem Zieleinlauf der Blick zurück

2mal Nicole nach dem Lauf - rot aber glücklich :)

2mal Nicole nach dem Lauf - rot aber glücklich :)

2mal Nicole mit Medaille

2mal Nicole mit Medaille

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Die Rennschnecke kommt!

Wer morgen, am Samstag, um 18.00 Uhr nichts besseres zu tun hat, kann ja mal zum Brandenburger Tor bzw. auf die Straße des 17. Juni kommen, wo Nicole (die andere) und ich bei unserem ersten 10 km-(Frauen-)Lauf teilnehmen werden. Die besagte „Rennschnecke“ bezieht sich auf mich (nicht auf die andere Nicole, die rennt immer viel schneller als ich): „Renn“ erklärt sich somit wohl von selbst; „Schnecke“ weil ich zum einen normalerweise recht langsam jogge und zum anderen mich schon mein Papa als Kind immer so genannt hat. Ursprünglich war ich ja recht ambitioniert an die Sache rangegangen und wollte am liebsten gleich unter die ersten 10 Läuferinnen kommen, was aber auch nach zwei Monaten Training utopisch geblieben ist. Nun bin ich froh, wenn ich zur Siegerehrung um 19.00 Uhr schon im Ziel bin. Nach meinen bisherigen Trainingszeiten halte ich aber selbst das für nahezu ausgeschlossen. Aber: Dabeisein ist bekanntlich alles und immerhin haben wir schon todschicke rosa Reebok-Sport-Shirts bekommen. Wenn das nix is :D Meine Platzierung findet ihr dann am Montag oder im Lauf der Woche hier…

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Ich glaub ich brauch Urlaub!

Also wenn ihr es heute vormittag so gegen 10 Uhr habt ordentlich rumpeln hören, dann war das kein Erdbeben, sondern nur der mittelgroße Felsen, der mir vom Herzen gefallen ist. Nachdem ich ja seit Donnerstag die halbe Welt damit verrückt gemacht hab, dass ich meinen Haus- und Wohnungsschlüssel verloren glaubte (was ich mir aber überhaupt nicht erklären konnte, ordentlich wie ich bin), hab ich ihn heute nämlich wiedergefunden: in der Kiste, in der wir hier im Büro immer die Schlüssel für die Kartenschränke und Schaukästen aufbewahren! Offenbar hatte ich gedankenverloren statt den Kartenschrankschlüssel meinen Hausschlüssel zurück in die Kiste gepackt – und ich hab mich noch geärgert, dass ich den Kartenschrankschlüssel mit nach hause genommen hab! Aber auf die Idee, dass ich die beiden einfach nur vertauscht hab, bin ich natürlich nicht gekommen… Ende gut, alles gut! Aber wenn das nicht ein Zeichen ist, dass ich dringend (schon wieder – ähem) Urlaub brauche?!

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