Category archives: in Berlin

Er hat es!

Nachdem ich jetzt gerade fast nen Herzinfarkt erleiden musste, weil mein Freund einen seltsamen Sinn für Humor hat, kann ich euch nun die frohe Botschaft verkünden, dass Robert heute seinen Reisepass von der Deutschen Botschaft abholen konnte – inklusive Visum! Und das nur nach zehn Tagen Bearbeitungszeit!

Aber erst musste mich mein lieber Freund damit schocken, dass er mir schrieb „Visa denied“ und was gefaselt hat von wegen, wir hätten nicht gesagt, dass wir ein Paar sind und dass die Botschaft das aber aufgrund meiner Besuche und unserer häufigen Telefonate und SMSen vermuten würde. Gewundert hätte es mich nicht. Robert hat sich dann erst erbarmt, mir die Wahrheit zu sagen, als ich anfing zu überlegen, was man gegen diese Entscheidung tun könnte. „Just kidding.“ Will der mich umbringen?!

Am liebsten würd ich jetzt ne Flasche Schampus aufmachen, aber das macht sich bei der Arbeit gerade nicht so gut :) Ans Planen kann ich mich jetzt aber machen und mir ein schönes Programm für Robert überlegen. Wat freu ick mir!

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Es bleibt spannend

Nach Roberts Termin heute früh in der Botschaft bleibt es weiterhin spannend, ob er das Visum bekommt. Ein paar lustige Fragen haben sie ihm gestellt: Wie lange kennen Sie Ihren Gastgeber? Sind sie verwandt? Treffen Sie sich regelmäßig? Wenn ja, wo? Ist Ihr Gastgeber verheiratet? Wo arbeitet Ihr Gastgeber?… Neugierig sind die gar nicht!

Und am Ende sagen sie dann doch wieder nur: „Erwarten Sie unseren Anruf.“ Und in der Zwischenzeit verbringen Robert und ich (leider getrennt) ein paar weitere schlaflose Nächte. Also bitte weiter Daumen drücken!

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hat gar nicht weh getan :)

Die ersten Schritte für Roberts Visum sind getan: Er hat heute seine Unterlagen in der Botschaft in Kigali abgegeben, und ich habe quasi zeitgleich meine Verpflichtungserklärung in der Ausländerbehörde unterschrieben. Das Original muss jetzt nach Ruanda, aber da wir unsere ruandischen Kooperationspartner gerade noch zu Gast haben, sollte das auch kein Problem darstellen. Ich war ganz schön aufgeregt (darauf bezieht sich der Titel dieses Beitrags), weil auf der Webseite der Ausländerbehörde steht, man müsse seine Bonität nachweisen und bräuchte ein Vermögen von 10.000 Euro. Aber nach letzterem wurde ich erst gar nicht gefragt. Ein Blick auf meine Gehaltsabrechnung hat gereicht ;-) Nun hoffen wir mal, dass die Deutsche Botschaft in Kigali uns wohlgesonnen ist, damit Robert tatsächlich im März nach Berlin kommen kann. Ich bin jetzt schon so aufgeregt, dabei sind es noch sechs Wochen! *freu*

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Frohe Weihnachten und Noheli nziza!

Ich wünsche allen einen schönen 4. Advent, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Aber immer schön langsam rutschen!)
Zum Ende des Jahres wird auch bei mir „daheim“ (wenn man mein Übergangsheim mal als Heim ansieht) endlich alles gut: Internet und Festnetz ist freigeschaltet und einen Anrufbeantworter gibt es jetzt auch, der mir aber wahrscheinlich eher selten Mitteilungen ausrichten wird. Die Nummer gibt es auf Anfrage :)

Und weil ich selbst leider nicht so schön schreiben kann, hier mal eine etwas andere Betrachtung zur Weihnachtsgeschichte (schon vom letzten Jahr aber dadurch nicht weniger schön): „Und es waren Hirten auf dem Felde“ (auf rp-online.de)

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Mützenalarm!

Wenn ich freiwillig Mütze und Skiunterwäsche anziehe, heißt das, es ist ganz schön kalt in Deutschland, oder zumindest in Berlin. Und tatsächlich: es ist arschkalt! Verzeihung, saukalt! Eine Nachbarin wies mich mittags freundlich darauf hin, dass man doch bei der Kälte das Haus nicht ohne Mütze verlassen dürfe. Tatsächlich war ich gerade zu einem kurzen Boxenstop auf dem Weg in meine Wohnung und hatte kurz vorher an der Bushaltestelle frierend beschlossen, dass es Zeit sei, die lange Unterhose unter die Jeans und die Mütze auf den Kopf zu setzen. Mit Mütze, Schal und Winterjacke eingemummelt erkennt mich dann auch kaum noch einer, so dass gar keiner merkt, dass ich doof aussehe mit Mütze. Ist mir heute aber auch so ziemlich schnurz gewesen – Hauptsache, mir fallen nicht die Ohren ab vor Kälte.
Als ich gerade – kurz vor Mitternach – wieder nach hause kam, hatte bereits das Schneetreiben eingesetzt, vor dem per Unwetterwarnung gewarnt wurde. Ob das nun tatsächlich ein Blizzard ist, der da draußen wütet, kann ich nicht beurteilen. Aber auf jeden Fall schneit es eklig pieksige Schneeflocken, die dazu noch von einem eiskalten Wind durch die Luft gewirbelt werden, was zu ordentlichen Verwehungen führt. Besonders schön ist so eine Ansammlung von Schnee, wie ich sie direkt vor meiner Haustür aufgefunden habe (wie letztes Jahr auch schon, im Herbst liegt dort ein Berg Blätter). Rund ums Haus liegt nämlich normalerweise eher wenig Schnee, bloß DIREKT vor der Tür liegt ein Berg Schnee, so dass man beim Verlassen des Hauses gleich das Gefühl hat, im Schneechaos zu versinken. Glücklicherweise ändert sich dieser Eindruck nach ein paar Metern, wenn man sich erstmal durch die Schneewehe gekämpft hat.
Falls meinen Blog auch qualifizierte Mediziner lesen, bitte ich an dieser Stelle noch um einen Kommentar von denselben: Mir wurde heute gesagt, dass es ungesund sei, bei so niedrigen Temperaturen (die Rede war von Minusgraden im allgemeinen) zu joggen. Nun könnte ich das als willkommene Ausrede nehmen, warum ich heute schon wieder faul im Bett liegen geblieben bin, statt joggen zu gehen. Andererseits war ich letztes Jahr fast den ganzen Winter durch jeden zweiten Tag laufen, bis ich Ende Februar nach Ruanda gefahren bin. Und das bei Glatteis, Schnee und bestimmt durchschnittlich -10°C. Und wenn ich mich richtig erinnere, war ich kein einziges mal krank. Kann also nicht sooo ungesund sein, oder? Also wenn hier jemand zur Aufklärung dieses Mysteriums beitragen kann, immerzu!
Und vielleicht noch ein kleines Update in Sachen Ruanda: Meine nächste Reise wird sich wohl in die zweite Märzhälfte des nächsten Jahres verschieben. Bis dahin muss ich mich dann wohl mit der Kälte hier irgendwie arrangieren…

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Was macht Nicole eigentlich in Ruanda?

Viele von euch fragen sich vielleicht, was macht die Nicole da eigentlich in Ruanda? Ein bisschen was versuche ich ja hier immer zu erklären oder zu erzählen. Aber wer es etwas genauer wissen will, der sei für kommenden Montag, den 18. Oktober 2010, um 18:00 Uhr in das Gemeindehaus von St. Joseph in Tegel (Bonifaziusstraße 16/18, 13509 Berlin) eingeladen. Dort werde ich im Rahmen eines Treffens meiner Kolpingsfamilie ein bisschen was über meine Arbeit in Ruanda erzählen, vor allem über meinen letzten Aufenthalt, und natürlich auch ein paar Fotos zeigen.
Ihr seid herzlich eingeladen!

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Wieder da

So, mein Gepäck ist nun auch endlich bei mir angekommen, so dass ich in Ruhe duschen und ins Bett gehen kann. Entgegen meiner Planung, musste ich nämlich heute früh wieder über den Brüsseler Flughaften rennen, um meinen Anschlussflug zu bekommen. Eigentlich hatte ich ja extra einen Flug später gebucht, weil ich die Rennerei vom letzten mal vermeiden wollte, aber dieser Flug war überbucht, so dass ich gebeten wurde, den früheren zu nehmen und zu rennen. Und das mit einem vermeintlich gebrochenen Zeh – na prima… Da der Flug aus Kigali diesmal aber fast pünktlich war und der Flug nach Berlin ein kleines bisschen verspätet, habe ich den Flieger zwar total verschwitzt aber geschafft und konnte sogar noch Katrin anrufen, um ihr zu sagen, dass sie doch bitte drei Stunden früher am Flughafen sein solle :) Sorry, dear :-* Meine Koffer haben es aber natürlich wieder nicht geschafft – langsam kenn ich ja das Prozedere… Die gewonnenen drei Stunden (naja, nicht ganz) haben wir dann damit verbracht, zum Orthopäden zu gehen, um meinen Fuß röntgen zu lassen. Er ist nicht gebrochen (wenigstens etwas), aber dafür immernoch schön blau, was sich inzwischen auch etwas auf den Vorderfuß ausgeweitet hat, also einfach nur ordentlich geprellt. Marathon ist trotzdem nicht drin. Ehrlich gesagt wäre ich wahrscheinlich eh ins Ziel gekrochen, wenn ich noch hätte laufen/gehen können. Optimal vorbereitet war ich nicht wirklich… Vielleicht ja nächstes Jahr ;-) Tanzen muss aber drin sein, darauf hab ich jetzt schon zu lange verzichtet. Muss Christoph sich halt mal zusammenreißen und mir „mal“ nicht auf die Zehen treten ;-)

Danke für die Komplimente bzgl. meines Kleids! :) Heute hätte ich das sogar auch noch in Berlin anziehen können, das hatte ja gut geklappt mit dem Sonne-mitbringen. Aber ich fürchte, allzu lange wird das Wetter dafür nicht gut genug bleiben. Und hochhackige Schuhe soll ich jetzt auch erstmal meiden, sagt der Arzt…

@MAMA: Die Sandaletten sahen auf dem Foto wesentlich besser aus als in Natura. Ich hab sie in Ruanda gelassen. Schon möglich, dass sie dort noch jemand zwei weitere Jahre trägt…

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Kurz vor dem Jahresende

Leider hab ich es in den letzten Wochen ja nicht so regelmäßig geschafft, hier was zu schreiben. Dabei hätte es einiges zu erzählen  gegeben. Von einem verlorengegangen geglaubten Norbert zum Beispiel, der dann doch nur in der Kneipe gegenüber versumpft war; oder vom dem als Dank für meine Sorgen darauf folgenden 5-Gänge-Menü in einem sehr guten Restaurant in Berlins Mitte; oder von meiner Zulassung zur Promotion und dem damit verbundenen wiedergewonnenen Studentenstatus (:-)); oder von den vielen Weihnachtsfeiern; oder von der Jagd nach dem schönsten Ballkleid und der daran anschließenden Suche nach den entsprechenden Accessoires sowie dem zweistündigen Besuch in einem Nagelstudio; oder von Weihnachten; oder von meinem derzeitigen Aufenthalt bei meinen Freunden in Götzens (Tirol/Österreich). Da ich das jetzt aber nicht mehr alles nachträglich noch erzählen will, gibt es hier nur die schönsten Fotos zu ein paar dieser Ereignisse. Leider klappt es ja immernoch nicht, Fotos aus dem Gedächtnisspeicher auf den Computer zu übertragen ;-)

Fingernägel für den Weihnachtsball

Fingernägel für den Weihnachtsball

Chris und Nicole (Weihnachtsball 2009)

Chris und Nicole (Weihnachtsball 2009)

Weihnachtsgeschenk für meine Mama

Weihnachtsgeschenk für meine Mama

Weihnachtsgeschenk von Robert

Weihnachtsgeschenk von Robert

Weihnachtsgeschenk von meiner Mama

Weihnachtsgeschenk von meiner Mama

Weihnachtsgrüße und eine Zebra-Kerze (ein Weihnachtsgeschenk von Victoria)

Weihnachtsgrüße und eine Zebra-Kerze (ein Weihnachtsgeschenk von Victoria)

Und hier ganz aktuell von unserem gestrigen Ausflug zum Gschwandtkopf:

Blick ums Eck ins Inntal

Blick ums Eck ins Inntal

Eiszapfen

Eiszapfen

Hütte im Schnee

Hütte im Schnee

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Es weihnachtet sehr…

So ganz kalt hat es mich ja dieses Jahr nicht erwischt mit der Weihnachtsstimmung, immerhin hab ich ja schon fleißig Marzipanbrot gegessen und die erste Packung Spekulatius steht auch schon bereit. Aber dass die heute schon „Last Christmas I gave you my heart…“ im Radio spielen – das muss doch nicht sein!! Naja, vielleicht hilft es ja denen, für die Weihnachten jedes Jahr „total überraschend“ kommt und die dann jetzt schon langsam anfangen können, Geschenke zu kaufen, statt erst Heiligabend loszulaufen :)

PS: In Kampala kam ich auch schon in den Genuss „Oh Tannenbaum“ auf englisch im Supermarkt zu Gehör zu bekommen und das ist immerhin schon vier Wochen her!

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Africa @home

Robert hatte mir ja wieder ein paar Geschenke für die Familie mitgegeben, die ich natürlich sofort verteilt hatte. Gestern konnte ich dann schon den bestückten Elefanten meiner Mama bewundern, den ich quasi unter Einsatz meines Lebens heil nach Berlin gebracht hatte.

der aus Ruanda importierte Elefant

der aus Ruanda importierte Elefant

Und gleich neben dem Elefanten konnte ich gestern auch gleich noch einen „echten“ auf Bäume kletternden Löwen bewundern – der ist jetzt meiner :)

Tree climbing lion

Tree climbing lion

Wenigstens ein kleines bisschen Afrika zuhause…

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