Reisebericht Queen Elizabeth Nationalpark III

Unser zweiter Tag im Park startete wieder früh um 7 mit einem nicht ganz so beeindruckenden aber auch schönem Sonnenaufgang. Nachdem es in der Nacht sehr heftig geregnet hatte, lag noch der Dunst über der Savanne, als wir wieder im östlichen Teil des Parks unterwegs waren. Nachdem wir dort wieder kein Glück bezüglich der Sichtung von Löwen oder Elefanten hatten, konnten wir immerhin miteinander kämpfenden Kobs zusehen. Diesmal ohne Frühstückspause (ich hatte Corny-Riegel aus Deutschland mitgebracht, das hat für’s erste gereicht) hielten wir nur kurz am Haupttor und folgten dann dem Crater Drive. Schon auf dem Weg zum Haupttor konnte ich endlich die ersten Elefanten in der Savanne sehen. Robert hatte sie zuerst entdeckt und ich hatte erst Schwierigkeiten, sie überhaupt zu sehen, aber dann war ich ganz entzückt, gleich eine ganze Familie zu sehen, die sich da offenbar auf dem Weg zum zweiten Frühstück befanden. Der Weg zum Haupttor hat offenbar eine kleine Sanierung nötig und das scheint auch schon vor einer Weile erkannt worden zu sein – darauf deuten zumindest die zahlreichen „Hügel“ hin, die dort in regelmäßigen Abständen auf die Straße geschüttet wurden. Dummerweise liegen die da schon ein paar Monate, so dass sie sich bei den starken Regenfällen schon langsam selbst auf die Straße ergossen, wovon die Straße nicht wirklich besser wurde…
Der Crater Drive zieht sich vom Haupttor Richtung Nordosten bis nach Kikorongo, wobei man an zahlreichen Kratern vulkanischen Ursprungs entlangfährt. Eine beeindruckende Kulisse! Besonders faszinierend fand ich die Tatsache, dass jeder Krater etwas anders aussieht, obwohl sie zum Teil direkt aneinander grenzen. Nach einer kleinen Fotosession auf einer Aussichtsplattform haben wir ein Päuschen in Kikorongo eingelegt, wo wir ein kaltes Weichgetränk und eine Internetverbindung genießen konnten.
Bevor wir uns wieder auf dem Weg zu einer weiteren Bootstour machten, fuhren wir noch schnell zum Äquator. Man beachte, dass sich Robert eindeutig auf der Südhalbkugel positioniert, während ich mich bewusst mit einem Bein in den Süden und mit einem in den Norden gestellt hab ;-) Bei unserer zweiten Bootstour war unser Guide noch etwas müder als am ersten Tag, hatte ich das Gefühl. So haben wir zwar nicht viel gehört, aber dafür etliche Krokodile gesehen und auch einfach die Fahrt genossen. Immerhin hatte Robert so auch mal die Gelegenheit, ein bisschen zu entspannen, statt den ganzen Tag Auto zu fahren.
Der Abend wurde geprägt durch das eine oder andere Bier im Sonnenuntergang auf der Terrasse der Mweya Lodge und ein weiteres sehr leckers Drei-Gänge-Menü.

hier geht’s zum letzten Tag und hier gibts Fotos

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