Reisebericht Queen Elizabeth Nationalpark II

Für die anstrengende Nacht wurden wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang entlohnt! So etwas bekommt man in Ruanda nur schwerlich zu sehen, weil ja ständig einer der 1000 Hügel im Weg steht ;-)
Da wir ja schon unsere Permits am Abend bezahlt hatten, konnten wir direkt durchstarten und sind gleich um 7 zu unserem ersten „Game drive“ in den östlichen Teil des Parks aufgebrochen. So haben wir die ersten Tiere offenbar schon nach dem ersten Frühstück erwischt. Die Löwen ließen sich allerdings nicht blicken und die Elefanten müssen sich auch in irgendwelchen Löchern versteckt haben. Ganz alleine waren wir dort auch nicht unterwegs, aber während der nächsten zwei Stunden sind uns nur drei oder vier Wagen begegnet, so dass wir uns schon ziemlich allein fühlten. Zum Frühstück haben wir dann einen Boxenstop in der Mweya Lodge eingelegt und haben uns gleich noch für den Boat trip am Nachmittag eintragen lassen. Während ich dann ein bisschen Urlaub am Pool gemacht hab, hat sich Robert um unsere Unterkunft gekümmert. Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir bei der Unterkunft eher Geld sparen und statt dessen besser essen wollten. So bekamen wir diesmal zwar kein „selfcontained“ Zimmer, aber es war sauber und die Dusche war schön kalt. Aber erstmal habe ich den nicht ganz so kalten Pool genossen und einen ersten Blick auf ein paar Elefanten am anderen Ufer des Kazinga Channels werfen können. Zugegebenermaßen ist das ein ziemliches Suchbild :)
Nachmittags stand dann unsere Bootstour auf dem Programm. Diese findet auf dem Kanal statt und man bekommt viele Vögel, Krokodile, Nilpferde, Büffel, Elefanten und ein Fischerdorf zu sehen. Je nachdem wen man als Guide dabei hat und wie gut derjenige drauf ist, bekommt man dann auch mehr oder weniger Informationen über den Park und die Tiere, die man zu Gesicht bekommt.
Eigentlich wollten wir danach nur noch eine kleine Runde durch den Park drehen. Aber als wir an das Tor kamen, fragte ein Guide, ob wir ihn zur Hauptstraße mitnehmen könnten. Soweit wollten wir eigentlich nicht fahren, aber Robert nutzte die Chance, mit einem kostenlosen Guide die Strecke zu fahren. Und er konnte uns auch einige Vögel benennen, die wir am Morgen gesehen hatten. Eine Großfamilie Paviane haben wir auf diese Weise auch noch getroffen.
Danach hörten wir schon von weitem die kalte Dusche nach uns rufen und ließen uns dann ein sehr gutes Drei-Gänge-Menü und ein Glas Wein schmecken. Im Vergleich zum Frühstück war es nichtmal teuer. Wesentlich größer war unser Zimmer in dieser Nacht nicht, aber mit zwei getrennten Betten ließ sich die Hitze einigermaßen aushalten. Aber auch hier hatte das (nur über einem Bett hängende) Moskitonetz ziemlich große Löcher, so dass ich versucht habe, die Mücken zu ignorieren, die um mich herumschwirrten.

hier geht’s zum nächsten Tag und hier gibts Fotos

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

:wink: :-| :-x :twisted: :) 8-O :( :roll: :-P :oops: :-o :mrgreen: :lol: :idea: :-D :evil: :cry: 8) :arrow: :-? :?: :!: