Category archives: in Berlin

Ruanda ich komme!

Endlich ist es so weit: Ein Flug nach Ruanda ist gebucht! Am 22.05. geht’s los und ich kann es kaum erwarten. Geplant ist natürlich in erster Linie viel Zeit mit meinem Freund zu verbringen, aber auch der Besuch des CGIS und meiner Freunde in Butare und Kigali stehen auf dem Programm sowie ein Ausflug in den Queen Elizabeth Nationalpark in Uganda, wo ich dann hoffentlich endlich mal Löwen und Elefanten in freier Laufbahn zu Gesicht bekommen werde. Leider hab ich nur gut zwei Wochen Zeit, die garantiert viel zu schnell vergehen werden, aber immernoch besser als nichts. In der Zwischenzeit hab ich zwar noch 1000 Dinge zu erledigen, aber als angebliches Organisationstalent werde ich das schon noch alles auf die Reihe bekommen. Lustigerweise kommt diese Woche Ruanda erstmal nach Deutschland! Meine Freundin Dancille (siehe Beitrag vom März letzten Jahres) kommt nach Köln, wo ich sie nächste Woche „mal schnell“ besuchen werde, nachdem ich es in Ruanda ewig nicht geschafft habe, sie zu sehen.

Sponsoren gesucht!
Da der Flug nach Ruanda nicht ganz billig ist (und es auch nicht der letzte in diesem Jahr sein soll), suche ich noch Sponsoren, die mich in meinem Vorhaben, wieder zurück nach Ruanda zu kommen, finanziell unterstützen würden. Anzubieten hätte ich ggf. einen Werbeplatz auf meiner Webseite für gewerbliche Sponsoren; private Sponsoren dürfen sich gerne eines von meinen Fotos wünschen, das ich dann in Druckqualität zur Verfügung stellen würde oder etwas aus Ruanda. Zahlungsmöglichkeiten stelle ich gerne auf Anfrage an nicole@nicole-in-ruanda.de zur Verfügung. Wenn vielleicht auch jemand ne Idee hat, wen ich zwecks Sponsoring direkt anfragen könnte, wäre ich für sachdienliche Hinweise extrem dankbar.

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Neues Heim, Glück allein…

Von einem Übergangsheim ins nächste umziehend habe ich am Montag eine kleine möblierte Wohnung im Hansaviertel bezogen, wo ich mich nun nach und nach versuche, heimisch einzurichten. Das schöne Wetter verwöhnt mich jedenfalls jeden Tag schonmal mit herrlichen Sonnenuntergängen und einer tollen Aussicht über den Südwesten der Stadt. Etwas links von der Mitte würde man normalerweise sogar den Funkturm sehen, aber der ist wohl dem Morgendunst zum Opfer gefallen.

Meine schöne Aussicht

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kleines Update

Nachdem mich jetzt einige Leute schon fragen, warum ich immernoch hier in Deutschland sei, will ich euch mal auf den neuesten Stand bringen.

Wie eigentlich nicht anders zu erwarten war, hat die Planung, wie Robert und ich sie vor meiner Abreise gemacht haben, vorn und hinten nicht geklappt. Zum einen ist das mit meinem neuen Job nicht so angelaufen wie ursprünglich geplant. Nach dem entworfenen Zeitplan hätte ich gerade in Kigali sein sollen, um eine Bedarfsplanung zu machen. Die wird jetzt aber von „Partners in Health“ und dem Gesundheitsministerium gemacht, so dass ich weiterhin auf Warteposition stehe. Da Robert aber eh zur Zeit in Uganda ist und ich ihn deshalb auch nicht hätte sehen können, wenn ich jetzt trotzdem nach Ruanda geflogen wäre, habe ich mir das Geld für den Flug lieber gespart. Dann hatten wir uns ja eigentlich gedacht, dass Robert im April nach Berlin kommen könnte, um sich hier ein bisschen umzuschauen und meine Familie kennenzulernen. Aber das mit dem Visum war dann doch nicht ganz so trivial; allerdings hauptsächlich, weil sein Reisepass zu einem ungünstigen Zeitpunkt abläuft und er keinen neuen beantragen kann, bevor der alte  nicht abgelaufen ist. „Mit ohne“ Geld reist es sich auch nicht besonders gut und so haben wir das Ganze erstmal vertagt. Ich hoffe jetzt, dass ich es im Mai einrichten kann, runter zu fliegen, um ein bisschen Urlaub mit Robert zu machen und mich um meinen neuen Job zu kümmern.

Alles doof…

PS: Die Mango-Marmelade wurde übrigens bereits feierlich Norbert überreicht, die Maracuja-Ananas-Marmelade wird im April nach Österreich exportiert und dort Alex übergeben und Nicole wurde für außerordentliche Leistungen ein Glas Nutella verliehen :)

Norberts Begründung: „ich bin der meinung du solltest mir die schöne marmelade schenken  weil ich sie nicht verdient habe. was gibt es schöneres wenn man etwas aus heiteren himmel bekommt über das man sich freut obwohl man nichts erwartet hat. diese sehr seltene freude kannst du mit der marmelade mir bereiten.“ Das hat mich einfach überzeugt :)

Alexandras Begründung: „warum ich glaube, dass ich die verdient habe? weil ich echt JEDEN blog von dir im letzten jahr gelesen habe und dich zudem noch bei kochproblemen im kuechenrohstoffarmen ruanada beraten habe ;-) .“ Wohl wahr und damit hast du auch eindeutig die Ananas-Maracuja-Marmelade verdient!

Zugegebenermaßen habt ihr mir die Wahl aber auch nicht besonders schwer gemacht – außer den beiden hat sich nämlich keiner um ein Glas Marmelade beworben. Selber schuld…

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Dinge, an die ich mich bis zuletzt nicht gewöhnt hab

Nachdem ich ja letztens schon ein paar Dinge aufgelistet hatte, die mir fehlen oder auch nicht fehlen werden, sind mir inzwischen auch noch einige Dinge eingefallen, an die ich mich bis zuletzt nicht gewöhnt hab. Ein paar davon haben mich auch bis zuletzt gestört, ein paar sind mir einfach nur bis zuletzt aufgefallen…

  • Im Restaurant eine Stunde auf mein Essen zu warten,
  • Mädchen mit kurz geschorenen Haaren,
  • Leute, die in der Nase bohren,
  • „I’m so busy!“,
  • Mit einer Selbstverständlichkeit einer Stunde verspätet zu einem Meeting zu erscheinen,
  • Klingelnde Handies während des Meetings und dann auch noch rangehen,
  • eine Internetverbindung, die kommt und geht wie sie will,
  • Deo, der auch kommt und geht, wie er will ;-)
  • Dass für Fußgänger selten gebremst wird (außer mit etwas Glück am Zebrastreifen),
  • Tagelang auf die Beantwortung einer Email warten zu müssen

… to be continued…

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Einladung nach Afrika

Nachdem es ja leider etliche von euch nicht geschafft haben, mich in Ruanda zu besuchen, darf ich euch zu einem kleinen bisschen Afrika hier in Berlin einladen:

Der Verein „Wir und Afrika“ lädt am Sonntag, den 22. Februar zu einem Afrikatag ein. Beginn ist um 12.00 Uhr im Bernhard-Obst-Saal im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Martin im Märkischen Viertel. Geboten werden Spezialitäten aus verschiedenen afrikanischen Ländern, ein Vortrag zum bessern Kennenlernen der Situation in Afrika u.v.m. (U. a. werde auch ich ein bisschen was erzählen und Fotos mitbringen.) Der Erlös des Tages kommt der Ausbildung und dem Lebensunterhalt junger Menschen in Burundi zu Gute.

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Herzliches Willkommen

Nach ein paar etwas stressigen Stunden mit Schecks einsammeln und einlösen, Geld tauschen und noch schnell den Bericht abgeben, hatten Robert und ich noch ein paar schöne Stunden zu zweit, und dann hieß es gestern leider Abschied nehmen. War nicht so einfach, aber ließ sich nun leider nicht ändern.

Nach etwa 15 Stunden Flug bzw. Wartezeit in Brüssel bin ich dann mit etwas Verspätung in Berlin gelandet und wurde sehr herzlich von meiner Familie und Nicole (der anderen) in Empfang genommen. Ganz schön kalt ist es hier, muss ich sagen und das obwohl Nicole schon die Heizung für mich hochgedreht hat. Morgen geht’s wieder an die Arbeit, wobei ich auch noch etwas Arbeit aus Ruanda mitgebracht hab…

unsere letzten Minuten   Herzliches Willkommen meiner Zwillingsschwester

Ach ja, ich hab ja noch was für euch! Ich hab vor ein paar Wochen noch Mango- und  Ananas-Maracuja-Marmelade gemacht, von denen ich jeweils ein Glas mitgebracht hab. DU kannst dich um eines der Gläser bewerben, indem du mir schreibst, welche Sorte du gerne hättest und warum du denkst, dass DU eines der Gläser verdient hast. Ich bin gespannt!

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