Vor lauter Halloween hätte ich ja fast vergessen, zu erzählen, dass gestern mal wieder Ferienbeginn (zumindest für die Schüler der Secondary School) war. Eigentlich müsste mich das ja nicht groß interessieren, aber wenn man mit dem Bus an solch einem Tag nach Kigali fahren will, interessiert es einen schon. Zunächst mal ist es ziemlich schwierig, überhaupt eine Fahrkarte zu bekommen, weil ab dem späten Vormittag die ganzen Schüler nach hause fahren. Und das scheinen etliche zu sein, die es dann nach Kigali treibt. Aber zum Glück hatte ich mir ja schon am Donnerstag Mittag noch ein Ticket für 10.30 Uhr nach Kigali gesichert und stand nun an der Haltestelle vor dem GIS-Center, als dort ein bereits bis oben hin vollbeladener Bus fast an mir vorbei gefahren wäre. Da ich aber nunmal ein Ticket hatte, konnte mich der Busfahrer schlecht stehenlassen. Also wurden die Koffer von der Tür weggehoben, ein paar Schüler mussten etwas zusammenrutschen und so saßen wir dann zu fünft in einer Reihe (statt zu viert), was aber mit so halbwüchsigen Schülern noch geht. Die werden wohl so um die 14 Jahre gewesen sein, würde ich mal schätzen und waren alle noch rank und schlank. Von daher war es noch ganz ok. Interessant wurde es dann, als wir etwa nach 20 Minuten wieder anhielten, weil an einer anderen Haltestelle auch noch Schülerinnen mitfahren wollten. Ich weiß nicht genau, wie viele ursprünglich mitfahren wollten und ob die auch alle ein Ticket hatten, schließlich durfte dann aber eine noch einsteigen – durchs Fenster! – und mit vier anderen die Reihe hinter mir einnehmen. War also recht kuschelig im Bus. Nach einer Weile dösten dann auch so ziemlich alle ein. Und obwohl ich eigentlich ziemlich müde war und mich schon auf ein Nickerchen im Bus gefreut hatte, gelang es mir nicht so richtig, einzuschlafen. Dem jungen Mann neben mir gelang es dafür umso besser und meine Schulter schien auch recht bequem zu sein
Schade, dass man von sowas schlecht ein Foto machen kann…
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