Category archives: in Ruanda

Das nenn ich Urlaub!

Nachdem wir erstmal schön ausgeschlafen haben, haben wir uns mittags auf den Weg zum Hafen gemacht, um mit der Fähre nach Kigamboni überzusetzen, was auf der anderen Seite der Dar es Salaam Bucht liegt und einen tollen Sandstrand zu bieten hat. Die Fähre, mit der man da fährt, hat irgendwie was von Flüchtlingsschiff und die Rampe hatte auch schon einige Rostlöcher, aber wir haben es ja trotz allem geschafft.

Die Fähre - sieht aus wie ein Flüchtlingsschiff… Stefanie und Jürgen auf der Fähre

Die Skyline von Dar es Salaam Kigamboni

Auf der anderen Seite angekommen, haben wir uns mit einem Taxi zum Kipepeo Beach fahren lassen (Kipepeo heißt Schmetterling auf Swahili), wo man zwar 3000 TSH Eintritt bezahlen muss, dafür aber in diesem Wert auch einen Getränkegutschein und einen tollen bewachten Strand bekommt. Ich konnte mich kaum sattsehen an dem schönen Strand, dem Indischen Ozean, den hohen Wellen… Das Wasser hatte zwar fast Badewannen-Temperatur, war aber trotzdem herrlich erfrischend. Dummerweise hatte ich es versäumt, mich schon früh mit Sonnencreme einzuschmieren. Irgendwann war es dann dafür zu spät und den helleren Regionen nach zu urteilen, war schon das Stück zur Fähre zuviel Sonne für meine Haut. Hatte eigentlich gedacht, dass meine Haut inzwischen ein bisschen was gewohnt wäre, aber offenbar nicht. Nach einem kleinen Spaziergang mit Jürgen am Strand (mein eigentlicher Plan war ja, mir den Sand abzuwaschen, mich kurz trocknen zu lassen und mich dann einzucremen, aber als ich aus dem Wasser kam, hatte Jürgen schon einen ordentlichen Vorsprung und ich dachte auch nicht, dass wir so lange unterwegs sein würden) kam ich dann ziemlich krebsrot wieder zurück zu unserem Platz – vor allem von hinten, da war ich auch am blassesten… Wir haben es uns dennoch so richtig gut gehen lassen mit Cidre-Bier und Stieleis. Ein bisschen haben wir uns ja dann über uns selbst amüsiert, weil wir am Vorabend noch um 1000 TSH gefeilscht haben und nun für 1500 TSH ein Eis aßen, aber es geht ja schließlich ums Prinzip ;-)
Meinen Sonnenbrand hab ich dann schon im Daladala zurück zum Hafen ordentlich gespürt, wo ich auch noch auf dem Motor sitzen musste, was dann extra heiß war.

Kipepeobeach Kipepeobeach  Indischer Ozean

Stefanie und Jürgen am Kipepeobeach Nicole und Jürgen am Kipepeobeach Sonnenuntergang am Kipepeobeach

Abends hatten wir dann das Vergnügen mit dem gleichen Taxifahrer und seiner Schrottkarre zu „Mamas Pub“ zu fahren, wo es eher klassisches Essen gab: die tansanische Variante von Brochette de chevre. Hat eigentlich genauso geschmeckt wie „zuhause“. Danach sind wir dann noch zu einem Konzert von FM Academia gegangen, was Ronny irgendwie aufgetrieben hatte. Tolle Musik und eine bunt gemischte Gruppe, die aus ungefähr 10 Männern und 8 Mädels besteht, wobei zuerst nur die Männer zu sehen waren, die sich beim Singen immer in Gruppen abgewechselt haben und dabei fantastisch getanzt haben. Schließlich kamen dann auch die Mädels dazu, die erstmal nur getanzt haben (was hauptsächlich aus dem Wackeln mit ihren Hintern bestand), später dann aber auch gesungen haben. Hat jedenfalls Spaß gemacht, zuzugucken und mitzutanzen, auch wenn ich nicht mal ansatzweise probieren wollte, so mit dem Hintern zu wackeln! Trotzdem bin ich dann schon auf meinem Stuhl sitzend eingeschlafen. War wohl doch ein bisschen viel Sonne und Seeluft am Nachmittag. Jürgen hat sich dann irgendwann erbarmt und hat mich nach hause begleitet. Ganz schön anstrengend so ein Urlaub…

Stefanie und ihr Drink (Gin und Tonic) tolle Stimmung mit FM Academia tolle Stimmung mit FM Academia - jetzt auch mit den Mädels

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Tatsächlich geschafft!

Nachdem ich mich ja eigentlich gefreut hatte, dass sich mein Aufenthalt in Nairobi auf 5 Stunden verkürzt hatte, musste ich dann leider feststellen, dass mein Flug nach Dar es Salaam eine Stunde Verspätung haben würde. So konnte ich noch in Ruhe mein Buch zuende lesen, dass ich erst im Flugzeug nach Nairobi angefangen hatte. Zugegebenermaßen war das Buch nicht besonders dick, dafür aber umso schöner zu lesen (Das weiße Segel – Wohin der Wind des Glücks dich trägt von Sergio Bambaren). Kann ich nur empfehlen! Nicht, dass ich dann nicht sowie schon eine Stunde später als angekündigt angekommen wäre; nee, dann brauch ich auch noch ewig mit meinem Visum, weil ich natürlich verpeilt hab, dass ich erst mein Visum hätte beantragen und bezahlen müssen, bevor ich mich bei der Passkontrolle hätte anstellen sollen. Und beim Visum stand nun ein chinesisches Pärchen vor mir, das der nette Beamte scheinbar nicht leiden konnte. Und dann mussten unsere Reisepässe natürlich noch durch die Hände von vier verschiedenen Beamten bis dann endlich der Stempel drin war, die Quittung ausgestellt und sie dann schließlich von dem ersten Beamten wieder an uns Reisende ausgeteilt wurden.
Trotz allem erwarteten mich Stefanie, Ronny und Jürgen „immernoch“ am Ausgang – wasn Glück :)
Ich glaube, so gegen halb3 lagen wir dann auch endlich in den Betten im ded-Gästehaus. Keine Luxusherberge, aber echt ok, vor allem für den Preis (12.000 TSH, etwa 7,50 Euro pro Nacht und Nase).
Die andern drei hatten dann noch ein de-briefing (bedeutet etwa soviel wie einen Abschlussbericht abzugeben), bei dem ich auch noch ein bisschen mitbekommen habe, was die drei eigentlich die ganze Zeit da getrieben haben. Danach war für alle Freizeit angesagt, die wir hauptsächlich auf dem Holzmarkt verbracht haben. Da sind wir mit dem Daladala hingefahren, was ein Abenteuer für sich ist ;-)

Ronny und Stefanie im Daladala  Jürgen im Daladala

Auf dem Holzmarkt bekommt man lauter schöne Sachen aus Holz, aber auch Stoffe, Tücher, Schmuck, Bilder, oder hübsche Figuren aus Speckstein. Neben einem Brieföffner in Form eines Krokodils konnte ich dort eine Specksteinfigur in Form einer achtköpfigen Familie erstehen – offenbar ein echtes Unikat, weil ich nämlich noch ewig rumgerannt bin, weil mir das erste Angebot zu teuer war. Aber auf dem ganzen Markt gab es maximal vier Kinder plus Eltern, so dass ich dann schließlich doch die erste gekauft hab, aber nicht ohne sie auf 60% des Startpreises runterzuhandeln ;-) Wir haben echt gefeilscht wie die Weltmeister! In den meisten Fällen hab ich die Sachen für den halben Preis bekommen oder zwei für den Preis von einem. Die 3m hohe Giraffe aus Holz musste ich aber leider da lassen :(

achtköpfige Familie in Speckstein gehauen

Das Handeln ging dann abends noch weiter, als wir auf der Suche nach einem Taxifahrer waren, der uns für 6000 TSH zum Garden Bistro fahren würde. Alle wollten eigentlich 8000 haben, aber einer hat sich dann doch drauf eingelassen – offenbar war das Auto schon abgeschrieben oder so, war jedenfalls die reinste Schrottkarre. Mit einem kleinen Umweg hat er uns dennoch ans Ziel gebracht. Das Essen war super lecker! Man merkt doch sehr den indischen Einfluss bei den Gerichten und die große Auswahl an Gewürzen, die sie dort haben. Hat irgendwie alles mehr Geschmack als in Ruanda.

gemütliches Abendessen bei Kerzenschein  Red Snapper in Senfsoße

Nach dem Essen sind wir sogar noch zur Tanzfläche gewechselt, wo die Musik aber irgendwie viel zu leise war und man immer das Gefühl hatte, man steht genau in der Einflugschneise zur Bar, egal wo man steht… Wird wohl diesmal erst so drei gewesen sein, bis wir zuhause waren, schätze ich mal.

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5 Stunden Aufenthalt in Nairobi

Puh, was macht man fünf Stunden lang auf einem so langweiligen Flughafen wie dem von Nairobi?! Na gut, es könnte schlimmer sein – zum Beispiel fünf Stunden auf dem Flughafen von Kigali festzusitzen ;) Hier in Nairobi gibt es jede Menge Duty Free Shops, die aber natürlich alle das gleiche anbieten. Nach dem kleinen Happen, den wir im Flug nach Nairobi bekommen haben (Chicken Curry, was ein bisschen mehr Curry vertragen hätte…), hatte ich noch mehr Hunger als vorher. Hab schließlich seit 7 nichts mehr zu beißen bekommen :( Also hab ich mir gerade hier an dem einzigen „Verpflegungsplatz“, den ich bis jetzt gefunden habe, eine kleine Pizza und eine Fanta für 5$ Dollar gegönnt. Geht ja noch… So richtig satt bin ich aber immernoch nicht. Vielleicht finde ich ja noch was anderes. Oder ich finde eine Steckdose, so dass ich nachher noch einen Film gucken und dazu Popcorn essen könnte :)
Den Kilimanjaro hab ich natürlich noch nicht gesehen – sind ja auch noch 150km bis dahin, wohl eher unwahrscheinlich, dass ich den dann heute noch zu Gesicht bekomme. Der Lake Victoria hat sich leider unter einer Wolkendecke versteckt. Aber in einer Hinsicht hat sich der Ausflug nach Tansania schon gelohnt: Endlich konnte ich mir mal Ruanda von oben angucken! Bis jetzt war ich ja immer bei Nacht über Ruanda unterwegs. Sieht ehrlich gesagt nicht viel anders aus als von unten, aber auch ganz hübsch ;-) Vor allem hatten wir eine schöne Sicht auf die Seen. Von Kenia konnte ich dann auch wieder viele Fotos machen, bei denen ich dann mal gucken muss, ob ich die irgendwie verorten kann. Wenn ich hier aus dem Flughafen rausgucke, sieht dieses Land jedenfalls extrem flach aus, vor allem im Vergleich zu Ruanda. Das Foto, das ich gemacht hab, durfte ich eigentlich nicht machen, deshalb ist es auch bei dem kleinen 2-Bild-Panorama geblieben. (Ui, 47 Bilder in knapp zwei Stunden…)

Eigentlich wollte ich ja was arbeiten, aber irgendwie klappt das schon wieder nicht so, wie ich mir das gedacht hab…

So, jetzt hab ich wenigstens noch die Transit Lounge für Kenya Airlines Kunden gefunden, wo es immerhin freien Internetzugang gibt. Die Steckdose, an die ich mich eigentlich gerade anschließen wollte, passt natürlich leider nicht. Also muss ich mich ein bisschen sputen….(Leider ist die Internetverbindung auch so schlecht, dass ich mich erst recht sputen muss und an die TFH Emails komm ich auch nicht ran.)

mein Flieger von Kigali nach Nairobi Ein Teil vom Lake Muhazi (noch in Ruanda)

plattes Kenia Flughafen Nairobi

Also heute hab ich die Akkus aber mal so richtig ausgereizt ;) (hab aber immernoch fast zwei Stunden hier…)

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Erste Etappe geschafft

Das schlimmste hab ich schon überstanden: 25 [Anm. der Redaktion: natürlich Minuten – da seht ihr mal wie fertig ich vorhin schon war!] Fußmarsch zum Bus und gut 2 Stunden im Bus nach Kigali. Danach war ich eigentlich schon fix und fertig und hätte mich gerne irgendwohin in den Schatten gelegt und erstmal ein Nickerchen gemacht. Statt dessen bin ich noch schnell bei PNILP vorbei, um mir noch ein paar Instruktionen abzuholen, aber mein lieber Counterpart Laurent war mal wieder nicht anwesend, so dass ich lediglich mit Olivier die neuen Daten begutachten konnte, die er kurz vorher aus dem Ministerium geholt hatte. Leider helfen die uns nicht wirklich weiter – eher im Gegenteil. Nun haben wir vier verschiedene Daten für Gesundheitszentren, wobei ein Datensatz nur analog (als Karte) vorhanden ist und die anderen digital aber ohne gute Hintergrundinformationen von wann und woher und so. Das wird noch lustig…

So richtig weiß ich nun immernoch nicht, ob ich jetzt eigentlich auf Dienstreise bin oder in den Urlaub fahre.  Wird wohl ne Mischung werden. Ich hab jedenfalls noch keinen Urlaub beantragt und freigestellt bin ich offiziell auch nicht – eigentlich dürfte ich also gar nicht hier sein. Aber nachdem mir unsere Vize-Direktorin gesagt hat, ich soll einfach fahren, und da mein Vorgesetzter zur Feldarbeit gefahren ist, ohne mir bescheid zu sagen, fahre ich jetzt halt nach Tansania :) Und er hatte letzte Woche auch sowas gesagt wie „das entscheiden wir dann nach der Reise ob das Urlaub war oder nicht“. Ich hoffe mal, dass ich mit nur einem oder zwei Urlaubstagen auskommen werde. Dann bleibt mir doch noch was für Weihnachten.

Nun gut, mehr dann von der nächsten Etappe ;)

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Ab nach Tansania!

Nachdem ich jetzt schon den dritten Abend bei Kerzenschein wegen stundenlangem Stromausfalls sitze (jetzt geht er aber gerade mal wieder), freue ich mich umso mehr auf meinen kleinen Ausflug nach Tansania. Besonders freue ich mich schon auf eine schöne Aussicht auf den Lake Victoria wie ich hoffe. Ich fürchte, für den Kilimanjaro bin ich zu spät unterwegs – mein Flug von Nairobi nach Dar es Salaam startet erst um 22 Uhr Ortszeit, da wird es wohl schon stockduster sein. Auf dem Rückflug fliege ich schon um halb6 von Dar es Salaam weg – das wird dann wohl wiederum zu früh sein. Ich hoffe trotzdem, dass ich euch jede Menge schöne Bilder mitbringen werde. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, beide Kameras mitzunehmen, damit mir auch ja kein fotogener Augenblick durch die Lappen geht ;)

So, dann werde ich mich jetzt mal noch ans Kofferpacken machen, solange ich gerade mal etwas Licht hab. Bis bald!

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Schlechter Service

So, jetzt muss ich hier mal wieder meinen Frust loswerden. Sorry, dass ihr dafür immer herhalten müsst….

Ich hab heute mal wieder einen extra großen Scheck für zweimal Miete etc. bekommen. Super, hab ich gedacht, dann werd ich den mal gleich auf mein USD-Konto einzahlen, damit ich das Geld nächste Woche nach Deutschland schicken kann. Denkste! Wäre ja auch zu einfach gewesen. Man kann nämlich *natürlich* nicht einen RWF-Scheck auf ein USD-Konto einzahlen. Warum auch?  Dann könnte man ja mit seinem Geld machen, was man will. Also gut, dachte ich, zahl ich das Geld eben auf mein RWF-Konto und überweise es dann auf mein USD-Konto. Aber nein, das geht natürlich auch nicht. Statt dessen, muss ich jetzt das Geld auf alle Fälle erstmal auf mein RWF-Konto einzahlen, darf dann drei Tage warten, bis es verfügbar ist, muss es mir dann wieder auszahlen lassen (weil der Scheck über mehr als eine Million ist, darf mir die Bank das nicht direkt in bar auszahlen), muss es dann in USD tauschen (was natürlich auch wieder nicht in dieser Bank geht, dafür muss ich dann wahrscheinlich extra nach Kigali) und kann es dann auf mein USD-Konto einzahlen, von wo ich es dann nach Deutschland überweisen kann. Hoffe ich jedenfalls, dass ihnen nicht auf einmal einfällt, dass das doch nicht geht. Geld von dem USD-Konto abzuheben, kostet nämlich auch nochmal extra. Ist ja klar. Ist also wahrscheinlich doch einfacher, den Zaster in Euro umzutauschen und nächste Woche nach Tansania zu bringen, von wo es dann meine lieben Kollegen eigenhändig nach Deutschland bringen können. Oder ich frag Claudia, ob sie zufällig 1,2 Millionen RWF braucht. Oder Stefan… Aber wer braucht schon soviel Geld unter dem Kopfkissen? Davon kann ich ja drei Monate leben! Dass das aber auch immer alles so kompliziert sein muss!

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Mal wieder ein Erdbeben

Was ich gestern nicht mehr erwähnt hab: es gab auch noch ein kleines Erdbeben (an dem aber definitiv nicht mein verbrannter Zitronenkuchen schuld war!). Zumindest in meinem Haus war es klein, mit dem Epizentrum in der Gegend des Tanganjikasees und einer Stärke von 4,9 war es aber schon ganz ordentlich würde ich sagen. Mein Kollege meinte gerade, es hätte etwa 30 Sekunden gebebt – mir kam es jedenfalls auch ziemlich lange vor. Und obwohl ja hier in Butare bis jetzt nichts passiert ist (jedenfalls seit ich hier bin), finde ich es schon irgendwie immer ein bisschen beängstigend. Aber wie André immer so schön sagt: solange ich den Kirchen fernbleibe, kann mir ja nichts passieren ;-)

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Ich nochmal

Da hier heute Wahlen sind und deshalb alle frei haben, gönn ich mir auch mal einen Nachmittag zuhause und hab es endlich mal geschafft, meine Fotostrecke an die Wand zu bringen. Wenn ich noch mehr Büroklammern auftreibe, muss ich das ganze noch erweitern glaub ich. War schwer mich zu entscheiden ;-)

Fotogalerie daheim

Außerdem hab ich gedacht, ich könnte ja mal einen Zitronenkuchen (mit Zitronen aus Irenes Garten!) für die Arbeit machen (außerdem hat Nicole, die andere, heute Geburtstag!), aber der ist mir jetzt leider verbrannt. Mein Ofen ist irgendwie zu nix zu gebrauchen. Das mit dem Brot ging bis jetzt immernoch einigermaßen gut, aber das mit dem Kuchen war echt ein Reinfall. Außerdem ist er nicht hochgegangen, aber das was man noch essen kann, ist lecker saftig, locker und zitronig :-/ Aber zum auf die Arbeit mitbringen ist er nicht mehr geeignet. Mal sehen, ob ich mich dennoch an eine Pizza wage. Aber nicht mehr heute …

verbrannter Zitronenkuchen

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Ein kleiner Ansporn für meinen Blutdruck

Nachdem ich ja letztens schon mein Leid über meine Probleme beim Buchen geklagt hatte, hab ich nun gerade festgestellt, dass wahrscheinlich meine Kreditkarte nicht genug Speck auf den Rippen hatte, um meinen Flug zu bezahlen. Eigentlich wollte ich das Geld ja auch von meinem Konto abbuchen lassen, aber das haben wir irgendwie nicht mehr hinbekommen. Und auch, dass ich das Geld dann nachträglich auf meine Kreditkarte überwiesen habe, scheint nicht mehr gereicht zu haben. Jedenfalls hat Opodo nun nur knapp 23 Euro statt den erwarteten ähm 500 quietsch abgebucht, was mich an der Beständigkeit meines gebuchten Fluges zweifeln lässt :(

Puh, kleine Entwarnung nach einer halben Stunde bibbern: Opodo schreibt, dass die nur die Servicepauschale abbuchen und der Rest dann von der Fluggesellschaft direkt abgebucht wird. Nochmal Schwein gehabt würde ich sagen.

Jetzt muss sich nur noch für mein Problem mit meinem Kredit eine Lösung finden und alle kleinen Katastrophen des Tages hätten sich in Luft aufgelöst. Aber nachdem ich es schon in Berlin nicht geschafft hab, mit diesem Kreditinstitut klar zu kommen, wird es wohl von hier aus nicht leichter werden, fürchte ich mal. Danke trotzdem für die Unterstützung aus Berlin!

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Tansania ich komme!

Nach zwei Abenden ewigen Probierens und Fluchens hab ich es nun gestern tatsächlich mit Hilfe meiner Schwester Moni, Skype und dem Telefon geschafft, einen Flug nach Tansania (Dar-es-Salaam) zu buchen. Dem Buchen ist schon eine Woche Frust voraus gegangen, weil sich meine Vorgesetzten nicht einigen konnten, ob ich nun dienstlich fahren darf oder nicht, oder ob das nicht vielmehr eine Vermischung von privaten mit dienstlichen Interessen wäre, was natürlich so nicht ginge. Warum eigentlich nicht? Aber wie es aussieht, darf ich nun auf jeden Fall Urlaub nehmen für die 4 Tage, falls sie sich einig werden, dass ich nicht dienstlich genug fahre, um freigestellt zu werden.

In der Tat ist es eigentlich eine Vermischung von dienstlichen und privaten Interessen: In erster Linie freue ich mich darauf, Stefanie, Ronny und Jürgen (Reihenfolge bitte nicht als Wertung verstehen!) in Dar-es-Salaam zu treffen. Aber da die alle was mit Gesundheit und GIS zu tun haben, hatte Kurt bei meiner ersten Erwähnung dieser Reise gemeint, das könne ich doch dienstlich machen und bräuchte mir dafür nicht Urlaub nehmen. Und tatsächlich hoffe ich auch, dass die drei mir den einen oder anderen Tipp geben können, was ich jetzt mit meiner Fülle an Daten anfangen soll, bzw. wie. Wie Laurent zwar so treffend bemerkte, bin ich hier zwar als GIS Spezialist engagiert, aber so ein Austausch kann ja nicht schaden. Obwohl Kurt schon letzte Woche ein Machtwort gesprochen hatte, wollte ich noch ein Treffen mit Laurent abwarten, was dann aber immer wieder verschoben wurde, so dass ich dann erst Dienstag versucht hab, meinen Flug zu buchen. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass (a) die Flüge schon wesentlich teurer geworden waren als noch letzte Woche und (b) jedesmal wenn ich endlich (bei der Internetverbindung hier kann das ja immer ein bisschen dauern) zur Stelle mit der Buchung kam, der Flug leider nicht mehr verfügbar war, den ich mir gerade ausgesucht hatte. Ich bin fast wahnsinnig geworden! Schließlich hatte ich dann auf CheapTickets.de Erfolg und konnte nach stundenlangem Flug-aussuchen-bestätigen-Daten-eingeben-bestätigen-Buchen-Flug-ist-leider-nicht-mehr-verfügbar-wieder-von-vorne-anfangen doch endlich meinen Flug buchen, und hab mich schon voll gefreut, dass es endlich geklappt hat. Und dann bekomm ich gestern Mittag eine Email, dass der Flug so leider nicht buchbar war, weil die Fluggesellschaften leider nicht miteinander kooperieren. Da frag ich mich doch, warum die das dann überhaupt so anbieten. Und jetzt darf ich mich auch noch drum kümmern, dass die das Geld nicht trotzdem von meinem Konto abbuchen bzw. ich es dann wieder zurück bekomme. Also musste ich gestern dann noch mal versuchen, einen neuen Flug zu bekommen. Dummerweise war inzwischen nichts mehr zu bekommen, was meiner ursprünglichen Planung entsprochen hätte, so dass ich erstmal wieder rumfragen musste, ob ich noch einen Tag mehr Urlaub bekomme. Als das geklärt war, war natürlich die Internetverbindung weg. Abends zuhause war sie dann zu lahm, so dass ich verzweifelt wie ich war, meine Schwester Monika angeskypet hab, die mir dann auch bereitwillig eine Stunde ihrer wertvollen Arbeitszeit (um die Zeit soll man ja auch nicht mehr arbeiten!) geopfert hat, um mit mir meinen Flug zu buchen. Die Seite von Kenya Airlines hat ne Macke – das war wahrscheinlich auch der Grund warum ich immer keinen Erfolg hatte. Jedenfalls prompt beim letzten Schritt, wenn man vermutlich die Kreditkartennummer eingeben müsste, kommt die Seite nicht. Also musste Moni bei einem anderen Anbieter nochmal von vorne anfangen, wo die Buchung dann auch geklappt hat. Und jetzt hoffe ich mal, dass denen nicht auch noch einfällt, dass donnerstags um 13 Uhr quietsch gar kein Flieger nach Nairobi geht oder so…

Ich freu mich jetzt jedenfalls auf ein paar Tage Urlaub. Am 25.9. geht es los! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob es sich lohnt, die gute Kamera mitzunehmen oder ob die kleine reicht. Wer die Wahl hat, hat die Qual… Ihr könnt ja mal abstimmen ;-)

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