Das schlimmste hab ich schon überstanden: 25 [Anm. der Redaktion: natürlich Minuten – da seht ihr mal wie fertig ich vorhin schon war!] Fußmarsch zum Bus und gut 2 Stunden im Bus nach Kigali. Danach war ich eigentlich schon fix und fertig und hätte mich gerne irgendwohin in den Schatten gelegt und erstmal ein Nickerchen gemacht. Statt dessen bin ich noch schnell bei PNILP vorbei, um mir noch ein paar Instruktionen abzuholen, aber mein lieber Counterpart Laurent war mal wieder nicht anwesend, so dass ich lediglich mit Olivier die neuen Daten begutachten konnte, die er kurz vorher aus dem Ministerium geholt hatte. Leider helfen die uns nicht wirklich weiter – eher im Gegenteil. Nun haben wir vier verschiedene Daten für Gesundheitszentren, wobei ein Datensatz nur analog (als Karte) vorhanden ist und die anderen digital aber ohne gute Hintergrundinformationen von wann und woher und so. Das wird noch lustig…
So richtig weiß ich nun immernoch nicht, ob ich jetzt eigentlich auf Dienstreise bin oder in den Urlaub fahre. Wird wohl ne Mischung werden. Ich hab jedenfalls noch keinen Urlaub beantragt und freigestellt bin ich offiziell auch nicht – eigentlich dürfte ich also gar nicht hier sein. Aber nachdem mir unsere Vize-Direktorin gesagt hat, ich soll einfach fahren, und da mein Vorgesetzter zur Feldarbeit gefahren ist, ohne mir bescheid zu sagen, fahre ich jetzt halt nach Tansania
Und er hatte letzte Woche auch sowas gesagt wie „das entscheiden wir dann nach der Reise ob das Urlaub war oder nicht“. Ich hoffe mal, dass ich mit nur einem oder zwei Urlaubstagen auskommen werde. Dann bleibt mir doch noch was für Weihnachten.
Nun gut, mehr dann von der nächsten Etappe ![]()
„25 Fußmarsch“ – na alle Achtung
… weiter so!