Oh oh, da hab ich ja was angerichtet! Was mach ich denn jetzt bloß, damit ihr nicht vor Neugierde umkommt und ich trotzdem meine kleinen Geheimnisse für mich behalten kann? Es gibt nämlich noch zwei weitere private Artikel von denen ihr bisher noch nichts wusstet, weil sie für euch unsichtbar sind. Und eigentlich war das auch so mit dem „ein paar Stunden mit Robert“-Artikel geplant. Hab da aber wohl vergessen, einen bestimmten Knopf zu drücken…
Ich hatte jetzt gerade überlegt, ob ich euch wenigstens die Kurzfassung vom dem Artikel zur Verfügung stellen kann, aber das ist mir alles ein bisschen zu persönlich, um es euch kundzutun. Und den harmlosen Part, dass Robert wieder extra für mich nach Kigali gekommen ist, wisst ihr ja schon. Will euch ja auch nicht unnötig beunruhigen, mit den Überlegungen, die ich da so anstelle… (Ha, jetzt hab ich euch bestimmt noch extra neugierig gemacht ;-))
Was die Fortsetzung des Liebesromans angeht, kann ich euch aber verraten, dass wir beide immernoch auf Wolke 7 schweben (wäre ja auch blöd, wenn das schon vorbei wär). Wenn auch leider immer nur für ein paar Stunden bis jetzt, aber wir genießen das bisschen Zeit dann sehr. Momentan ist mein Plan, bis Ende März hier zu bleiben, den April dann in Deutschland (und vielleicht Österreich) zu verbringen und dann Anfang Mai wieder zurück nach Ruanda zu gehen. Also keine Sorge, Mädels, das mit dem Musical am 5.4. steht! Was ich dann mit meinem Job an der TFH mache, muss ich mir dann noch überlegen. Muss wohl gelegentlich mal anfragen, bis wann ich mir das überlegt haben sollte…
Ich hoffe, ich kann euch gelegentlich wenigstens mal ein Foto von uns beiden präsentieren (wenn ich schon keine Details verrate). Und wehe, hier posaunt jetzt jemand rum, dass er schon ein Foto hat!
Ach ja, die Präsentation heute hat Laurent glücklicherweise ganz alleine gehalten und ich stand nur für Fragen bereit. Perfekte Arbeitsteilung würde ich sagen. Naja, nicht ganz… Ich schätze, ich hatte wesentlich mehr Arbeit damit. Aber wenn man eh nur 15 Minuten hat für eine Präsentation, dann sowieso schon 20 Minuten braucht, ist es auch ein bisschen ungeschickt, mittendrin noch den Sprecher zu wechseln und dann nochmal wieder zurück womöglich. So hat Laurent auf französisch vorgetragen, während die Folien auf englisch waren und ich glaube, das ist ganz gut angekommen. Und ich fand unsere Präsentation auch mit Abstand die beste. Kaum Text, viele bunte Karten, keine (jedenfalls keine, die ich gefunden hätte) Rechtschreibfehler, keine überladenen Folien, nicht zuviel Blabla… Bei den anderen Präsentationen waren ein paar echt furchtbare dabei. Das fängt dann schon auf der ersten Folie an, wo schwarze Schrift über dunkle Bilder läuft und man schonmal den Titel der Präsentation nicht lesen kann. Super… Da könnte ich mich jetzt ewig drüber auslassen, was ich an den Präsentation alles geändert hätte! Die einzig ansonsten noch akzeptable Präsentation war die von Michele über das Coffee-Projekt, da waren nur die Folien etwas zu voll. Ich hab jedenfalls wiedermal gedacht, dass ich mal nen Kurs zum Thema Präsentieren mit Powerpoint machen sollte…
Er heißt Robert, ist knapp 4 Monate älter als ich, in Uganda geboren und aufgewachsen und seit 2001 nun in Ruanda, wo er quasi hingehört. Und ohne euch beunruhigen zu wollen – ich überlege jetzt schon ein bisschen, ob ich nicht doch noch etwas länger hier bleiben möchte oder kann. Ich hatte eh schon mit Jürgen, meinem deutschen Chef drüber gesprochen, dass es ja ziemlich unpraktisch ist, im Februar zurück nach Deutschland zu gehen, so rein klimatechnisch. Von daher hatte ich schon daran gedacht, noch zwei Monate ranzuhängen und erst zum 1.4. wieder nach Berlin zurückzukehren. Ich hab auch schonmal meinen Counterpart in Kigali drauf angesprochen, ob er sich das vorstellen könnte und der meinte, solange das alles „transparent“ ablaufen würde, könnte er sich alles vorstellen. Naja… Ich halte euch auf dem Laufenden