Archives of Nicsi

Der Countdown läuft

So hieß bestimmt schonmal der eine oder andere Artikel bei mir, aber diesmal läuft er für Robert: in gut 24 Stunden wird er in den Flieger nach Brüssel steigen und seinen ersten Flug nach Europa antreten. Die Erkältung bringt er schon mit, da kann er mir dann wenigstens nicht vorwerfen, er wäre hier wegen der Kälte krank geworden. Die Wohnung ist (inklusive Fenster!) blitzeblank und ich kann es kaum abwarten, ihm all das zu zeigen, von dem ich immer nur erzählen konnte, wenn überhaupt. Der Frühling hat bei mir auch schon Einzug gehalten: Der Balkon erblüht in neuer Primel-Pracht und auch der eingetrocknete Blumentopf wurde wieder aufgepeppt.

der Frühling kommt!

der Frühling kommt!

Und damit meine Kreativität für die Nachwelt erhalten bleibt, kommen hier noch ein paar Fotos einer Spezialkonstruktion. Ziel war es, ein Geldgeschenk für einen 50 Jahre alt werdenden Spielkind Modellbahnbauer zu basteln. Was liegt da näher als etwas, das mit einer Eisenbahn zu tun hat? Und so wurde es also ein Eisenbahnwaggon, in dem ein Hertha-Quietscheentchen auf einem Geldnest sitzt. Ja, das Spielkind der Modellbahnbauer ist auch Hertha-Fan. So drauf los bauen war mir nix, also hab ich mir erstmal nen Plan gemacht:

es geht doch nichts über einen Plan!

es geht doch nichts über einen Plan!

Für den Unterbau hab ich einen Deko-Teller genommen, mit Deko-Granulat gefüllt und mit Duplo die Schwellen gelegt. Grissinis haben die Schienen dargestellt (die leider sehr instabil waren und schnell gebrochen sind). Mithilfe von Holzspießen und Lakritzschnecken habe ich die Achsen und Räder gemacht. Den fertigen Waggon hab ich dann einfach auf die Räder gestellt. Das war ein bisschen wackelig, hat aber gehalten.

Eisenbahn Unterbau

Eisenbahn Unterbau

Das Innenleben wurde dann mit etwas Ostergras gefüllt, in das ich die Geldscheine gesteckt habe, und das Quietscheentchen durfte dann darauf Platz nehmen.

Eisenbahn Innenleben

Eisenbahn Innenleben

Der Waggon selbst wurde hauptsächlich aus braunem Plakat-Karton gemacht, den ich nach meinem Plan zugeschnitten und zusammen geklebt habe. Weil das so ein bisschen öde aussah hab ich dann noch ein paar Holzspieße grau angemalt und sie als Streben auf den Karton geklebt. Das Dach habe ich erst ein paar Stunden auf eine Küchenrolle gewickelt, damit es schon ein bisschen vorgebogen ist. Mit Halbkreisen habe ich dann eine Stützkonstruktion gemacht, damit es in etwa seine Form behält. Tataaa:

und fertig ist der Eisenbahn-Waggon

... und fertig ist der Eisenbahn-Waggon

Das Geburtstagskind hat sich sehr gefreut und die Jungs der Tippgruppe waren wieder mal dankbar, dass sie eine Quotenfrau dabei haben (eigentlich sind wir ja zwei Quotenfrauen, aber die zweite war nicht eingeladen). Und wir wurden alle eingeladen, mal mit Ollis Eisenbahn zu spielen, wenn sie fertig aufgebaut ist :)

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Er hat es!

Nachdem ich jetzt gerade fast nen Herzinfarkt erleiden musste, weil mein Freund einen seltsamen Sinn für Humor hat, kann ich euch nun die frohe Botschaft verkünden, dass Robert heute seinen Reisepass von der Deutschen Botschaft abholen konnte – inklusive Visum! Und das nur nach zehn Tagen Bearbeitungszeit!

Aber erst musste mich mein lieber Freund damit schocken, dass er mir schrieb „Visa denied“ und was gefaselt hat von wegen, wir hätten nicht gesagt, dass wir ein Paar sind und dass die Botschaft das aber aufgrund meiner Besuche und unserer häufigen Telefonate und SMSen vermuten würde. Gewundert hätte es mich nicht. Robert hat sich dann erst erbarmt, mir die Wahrheit zu sagen, als ich anfing zu überlegen, was man gegen diese Entscheidung tun könnte. „Just kidding.“ Will der mich umbringen?!

Am liebsten würd ich jetzt ne Flasche Schampus aufmachen, aber das macht sich bei der Arbeit gerade nicht so gut :) Ans Planen kann ich mich jetzt aber machen und mir ein schönes Programm für Robert überlegen. Wat freu ick mir!

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Es bleibt spannend

Nach Roberts Termin heute früh in der Botschaft bleibt es weiterhin spannend, ob er das Visum bekommt. Ein paar lustige Fragen haben sie ihm gestellt: Wie lange kennen Sie Ihren Gastgeber? Sind sie verwandt? Treffen Sie sich regelmäßig? Wenn ja, wo? Ist Ihr Gastgeber verheiratet? Wo arbeitet Ihr Gastgeber?… Neugierig sind die gar nicht!

Und am Ende sagen sie dann doch wieder nur: „Erwarten Sie unseren Anruf.“ Und in der Zwischenzeit verbringen Robert und ich (leider getrennt) ein paar weitere schlaflose Nächte. Also bitte weiter Daumen drücken!

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hat gar nicht weh getan :)

Die ersten Schritte für Roberts Visum sind getan: Er hat heute seine Unterlagen in der Botschaft in Kigali abgegeben, und ich habe quasi zeitgleich meine Verpflichtungserklärung in der Ausländerbehörde unterschrieben. Das Original muss jetzt nach Ruanda, aber da wir unsere ruandischen Kooperationspartner gerade noch zu Gast haben, sollte das auch kein Problem darstellen. Ich war ganz schön aufgeregt (darauf bezieht sich der Titel dieses Beitrags), weil auf der Webseite der Ausländerbehörde steht, man müsse seine Bonität nachweisen und bräuchte ein Vermögen von 10.000 Euro. Aber nach letzterem wurde ich erst gar nicht gefragt. Ein Blick auf meine Gehaltsabrechnung hat gereicht ;-) Nun hoffen wir mal, dass die Deutsche Botschaft in Kigali uns wohlgesonnen ist, damit Robert tatsächlich im März nach Berlin kommen kann. Ich bin jetzt schon so aufgeregt, dabei sind es noch sechs Wochen! *freu*

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Winter 2010/2011 – erste Etappe

Nachdem uns der Winter eine kleine Verschnaufpause gönnt und ich auch mal was anderes tun muss als immer nur Daten abtippen oder arbeiten, werde ich euch mal eine kleine Zusammenfassung meines bisherigen Winters geben.

Zunächst wünsch ich euch allen noch ein frohes neues Jahr!

Dank Schnee und Eisglätte war bei mir Anfang Dezember die Laufsaison beendet. Selbst ein etwas wärmeres Wochenende hat mich vom Laufen abgehalten, weil ich keine Lust verspürte „Pfützen-Weitspringen“ zu spielen. Trotz Sportdefizit hab ich zum Weihnachtsball in mein Kleid gepasst und wir haben unsere Aufführung auch ganz gut über die Bühne gebracht. (Leider habe ich bisher keine Fotos bekommen. Aber vielleicht gibt es demnächst ein Video auf YouTube oder so :)) . Am Mittwoch vor Weihnachten wurde mir dann auch noch die letzte Sportmöglichkeit genommen: wegen Einsturzgefahr wurden die Sporthallen gesperrt. Als Norbert direkt vor der Sporthalle fast von einer Schneelawine inkl. Eisplatte erschlagen wurde, haben wir das auch eingesehen.

Weihnachten habe ich diesmal bei Victoria und Markus in Karlsruhe bzw. auf den umliegenden Straßen und Ortschaften verbracht. Als ich am Abend vor Heiligabend in Karlsruhe ankam, war dort Sommer angesagt! Kein Futzel Schnee übrig. Und das zu Weihnachten! Ts… Prompt fing es Heiligabend schon früh an zu schneien und hörte dann auch bis zum 1. Weihnachtsfeiertag mittags nicht mehr auf, so dass wir einen herrlichen Schneespaziergang durch den verschneiten Karlsruher Schlossgarten machen konnten.

Schnee-Schnee-Weitspringen - oben Markus, in der Mitte ich und unten Victoria

Schnee-Weitspringen - oben Markus, in der Mitte ich und unten Victoria

Tor im Karlsruher Schlossgarten

Tor im Karlsruher Schlossgarten

verschneite Bäume im Karlsruher Schlossgarten

verschneite Bäume im Karlsruher Schlossgarten

verschneite Bank im Karlsruher Schlossgarten

verschneite Bank im Karlsruher Schlossgarten

zu dritt im Karlsruher Schlossgarten

zu dritt im Karlsruher Schlossgarten

Abends kam Victorias Familie und Markus hat für uns alle ausgezeichnet gekocht. Nur den Nachtisch und die Deko durften Victoria und ich machen. Und essen natürlich :) Das Essen sieht nicht nur so lecker aus, es war auch so gut!

Weihnachtssalat

Weihnachtssalat

Weihnachtshauptgang: Lamm im Kräutermantel

Weihnachtshauptgang: Lamm im Kräutermantel

Weihnachtsnachtisch

Weihnachtsnachtisch

Nachdem wir uns am zweiten Feiertag wieder ordentlich den Magen mit Truthahn vollgeschlagen haben, mussten wir am nächsten Tag erstmal ne Runde durch den Pfälzer Wald drehen. Ursprünglich hatten wir uns eine bestimmte Tour aus einem Wanderführer rausgesucht, aber da die Straßen nur einem eingeschränkten Winterdienst ausgesetzt waren und wir nicht endlos Zeit hatten, haben wir uns für eine spontane Tour um die Kalmit entschieden. Inklusive gaaaanz viel Schnee und einer schönen Aussicht von immerhin 673 m. Falls jemand meiner Leser vorhat, den Wanderweg Nr. 3 auf der Kalmit zu gehen, sollte wissen, dass die Markierungen nicht ganz einwandfrei sind, was auch dazu beigetragen haben könnte, dass wir die 4,5 km Strecke zeitlich ganz schön unterschätzt haben, so dass wir erst kurz nach Eintritt der Dunkelheit wieder am Auto waren.

Pfälzer Wald Kalmit Ludwigshafener Hütte

Markus und Nicole suchen noch nach ihrer Position (im Pfälzer Wald auf der Kalmit, Ludwigshafener Hütte)

Aussicht von der Kalmit, Ludwigshafener Hütte (673m)

Aussicht von der Kalmit, Ludwigshafener Hütte (673m)

Gruss im Schnee

Gruss im Schnee

Victoria und ich haben uns anschließend mit Kaffee und Kuchen belohnt, während Markus nochmal bei seinem Vater vorbeischauen musste.

Meinen letzten Tag im Süden haben wir mit Shoppen und Schwitzen verbracht: Erst im Metzinger Outlet und anschließend in den Schwaben Quellen. Das war dann noch ein schöner abschließender Urlaubstag, bevor ich am frühen Morgen wieder in den Flieger steigen musste.

Das Essen zu Silvester war nicht weniger lecker oder sättigend: Bei meiner Zwillingsschwester gab es Raclette bis zum Abwinken (im wahrsten Sinne des Wortes), natürlich inkl. Dinner for One, Sekt und Pfannkuchen um Mitternacht. Und ein paar Raketen und Knaller durften es auch mal sein. Thorbjörn hatte jedenfalls seinen Spaß.

Silvesteressen 2010 bei Katl

Silvesteressen 2010 bei Katl

Vor einer Woche ließ das Wetter endlich hoffen, dass man langsam die Laufsaison wieder eröffnen konnte. Ein „Kontrollgang“ auf meiner Strecke bestätigte mich in der Vermutung, dass die Strecke noch nicht ganz frei war. Aber am Dienstag war es dann endlich so weit! Und Badminton spielen konnten wir am Mittwoch auch endlich wieder – also alles wieder auf dem Weg zur Normalität.

Und heute kamen nun auch endlich unsere Kooperationspartner aus Ruanda (leider nicht Robert), die mir die letzten zwei Wochen ganz schön eingeheizt haben. Die nächsten zwei Wochen werden entsprechend auch nochmal ordentlich stressig sein. Aber wenigstens sind sie endlich da und unser Projekt kann jetzt so richtig durchstarten. Und damit steht meiner nächsten Reise nach Ruanda Ende März auch kaum noch was im Wege. Jippiieh!

Und ihr seid jetzt auch alle wieder auf dem neuesten Stand :)

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Frohe Weihnachten und Noheli nziza!

Ich wünsche allen einen schönen 4. Advent, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (Aber immer schön langsam rutschen!)
Zum Ende des Jahres wird auch bei mir „daheim“ (wenn man mein Übergangsheim mal als Heim ansieht) endlich alles gut: Internet und Festnetz ist freigeschaltet und einen Anrufbeantworter gibt es jetzt auch, der mir aber wahrscheinlich eher selten Mitteilungen ausrichten wird. Die Nummer gibt es auf Anfrage :)

Und weil ich selbst leider nicht so schön schreiben kann, hier mal eine etwas andere Betrachtung zur Weihnachtsgeschichte (schon vom letzten Jahr aber dadurch nicht weniger schön): „Und es waren Hirten auf dem Felde“ (auf rp-online.de)

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Mützenalarm!

Wenn ich freiwillig Mütze und Skiunterwäsche anziehe, heißt das, es ist ganz schön kalt in Deutschland, oder zumindest in Berlin. Und tatsächlich: es ist arschkalt! Verzeihung, saukalt! Eine Nachbarin wies mich mittags freundlich darauf hin, dass man doch bei der Kälte das Haus nicht ohne Mütze verlassen dürfe. Tatsächlich war ich gerade zu einem kurzen Boxenstop auf dem Weg in meine Wohnung und hatte kurz vorher an der Bushaltestelle frierend beschlossen, dass es Zeit sei, die lange Unterhose unter die Jeans und die Mütze auf den Kopf zu setzen. Mit Mütze, Schal und Winterjacke eingemummelt erkennt mich dann auch kaum noch einer, so dass gar keiner merkt, dass ich doof aussehe mit Mütze. Ist mir heute aber auch so ziemlich schnurz gewesen – Hauptsache, mir fallen nicht die Ohren ab vor Kälte.
Als ich gerade – kurz vor Mitternach – wieder nach hause kam, hatte bereits das Schneetreiben eingesetzt, vor dem per Unwetterwarnung gewarnt wurde. Ob das nun tatsächlich ein Blizzard ist, der da draußen wütet, kann ich nicht beurteilen. Aber auf jeden Fall schneit es eklig pieksige Schneeflocken, die dazu noch von einem eiskalten Wind durch die Luft gewirbelt werden, was zu ordentlichen Verwehungen führt. Besonders schön ist so eine Ansammlung von Schnee, wie ich sie direkt vor meiner Haustür aufgefunden habe (wie letztes Jahr auch schon, im Herbst liegt dort ein Berg Blätter). Rund ums Haus liegt nämlich normalerweise eher wenig Schnee, bloß DIREKT vor der Tür liegt ein Berg Schnee, so dass man beim Verlassen des Hauses gleich das Gefühl hat, im Schneechaos zu versinken. Glücklicherweise ändert sich dieser Eindruck nach ein paar Metern, wenn man sich erstmal durch die Schneewehe gekämpft hat.
Falls meinen Blog auch qualifizierte Mediziner lesen, bitte ich an dieser Stelle noch um einen Kommentar von denselben: Mir wurde heute gesagt, dass es ungesund sei, bei so niedrigen Temperaturen (die Rede war von Minusgraden im allgemeinen) zu joggen. Nun könnte ich das als willkommene Ausrede nehmen, warum ich heute schon wieder faul im Bett liegen geblieben bin, statt joggen zu gehen. Andererseits war ich letztes Jahr fast den ganzen Winter durch jeden zweiten Tag laufen, bis ich Ende Februar nach Ruanda gefahren bin. Und das bei Glatteis, Schnee und bestimmt durchschnittlich -10°C. Und wenn ich mich richtig erinnere, war ich kein einziges mal krank. Kann also nicht sooo ungesund sein, oder? Also wenn hier jemand zur Aufklärung dieses Mysteriums beitragen kann, immerzu!
Und vielleicht noch ein kleines Update in Sachen Ruanda: Meine nächste Reise wird sich wohl in die zweite Märzhälfte des nächsten Jahres verschieben. Bis dahin muss ich mich dann wohl mit der Kälte hier irgendwie arrangieren…

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Innsbruck im Schnee

Eigentlich wollte ich ja hier ein bisschen wandern, wozu aber nur am Samstag das Wetter einlud. Da haben wir es immerhin auf die Götzner Alm geschafft. Dort lag schon am Samstag ordentlich Schnee:

Goetzner Alm mit Nockspitze

Goetzner Alm mit Nockspitze


Tisch vor der Goetzner Alm mit ganz viel Schnee

Tisch vor der Goetzner Alm mit ganz viel Schnee


Goetzner Alm

Goetzner Alm


Blick zum verschneiten Rosskogel

Blick zum verschneiten Rosskogel

Heute ging es bei Schneeregen nach Innsbruck, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Von den Bergen rund um Innsbruck war vor lauter Schnee(regen) nix zu sehen:

Innsbruck im Schnee

Innsbruck im Schnee


Ich schätze mal, wir hatten gut 10 cm Neuschnee heute!

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Was macht Nicole eigentlich in Ruanda?

Viele von euch fragen sich vielleicht, was macht die Nicole da eigentlich in Ruanda? Ein bisschen was versuche ich ja hier immer zu erklären oder zu erzählen. Aber wer es etwas genauer wissen will, der sei für kommenden Montag, den 18. Oktober 2010, um 18:00 Uhr in das Gemeindehaus von St. Joseph in Tegel (Bonifaziusstraße 16/18, 13509 Berlin) eingeladen. Dort werde ich im Rahmen eines Treffens meiner Kolpingsfamilie ein bisschen was über meine Arbeit in Ruanda erzählen, vor allem über meinen letzten Aufenthalt, und natürlich auch ein paar Fotos zeigen.
Ihr seid herzlich eingeladen!

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Wieder da

So, mein Gepäck ist nun auch endlich bei mir angekommen, so dass ich in Ruhe duschen und ins Bett gehen kann. Entgegen meiner Planung, musste ich nämlich heute früh wieder über den Brüsseler Flughaften rennen, um meinen Anschlussflug zu bekommen. Eigentlich hatte ich ja extra einen Flug später gebucht, weil ich die Rennerei vom letzten mal vermeiden wollte, aber dieser Flug war überbucht, so dass ich gebeten wurde, den früheren zu nehmen und zu rennen. Und das mit einem vermeintlich gebrochenen Zeh – na prima… Da der Flug aus Kigali diesmal aber fast pünktlich war und der Flug nach Berlin ein kleines bisschen verspätet, habe ich den Flieger zwar total verschwitzt aber geschafft und konnte sogar noch Katrin anrufen, um ihr zu sagen, dass sie doch bitte drei Stunden früher am Flughafen sein solle :) Sorry, dear :-* Meine Koffer haben es aber natürlich wieder nicht geschafft – langsam kenn ich ja das Prozedere… Die gewonnenen drei Stunden (naja, nicht ganz) haben wir dann damit verbracht, zum Orthopäden zu gehen, um meinen Fuß röntgen zu lassen. Er ist nicht gebrochen (wenigstens etwas), aber dafür immernoch schön blau, was sich inzwischen auch etwas auf den Vorderfuß ausgeweitet hat, also einfach nur ordentlich geprellt. Marathon ist trotzdem nicht drin. Ehrlich gesagt wäre ich wahrscheinlich eh ins Ziel gekrochen, wenn ich noch hätte laufen/gehen können. Optimal vorbereitet war ich nicht wirklich… Vielleicht ja nächstes Jahr ;-) Tanzen muss aber drin sein, darauf hab ich jetzt schon zu lange verzichtet. Muss Christoph sich halt mal zusammenreißen und mir „mal“ nicht auf die Zehen treten ;-)

Danke für die Komplimente bzgl. meines Kleids! :) Heute hätte ich das sogar auch noch in Berlin anziehen können, das hatte ja gut geklappt mit dem Sonne-mitbringen. Aber ich fürchte, allzu lange wird das Wetter dafür nicht gut genug bleiben. Und hochhackige Schuhe soll ich jetzt auch erstmal meiden, sagt der Arzt…

@MAMA: Die Sandaletten sahen auf dem Foto wesentlich besser aus als in Natura. Ich hab sie in Ruanda gelassen. Schon möglich, dass sie dort noch jemand zwei weitere Jahre trägt…

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