Tja, da hab ich mich wohl zu früh gefreut, von wegen „schon besser“ und so. Jetzt sitz ich hier mit ner Schniefnase, die mir meine Kopfschmerzen wiederbringt, allerdings diesmal auf der anderen Seite. Mein Nacken ist dazu auch noch total verspannt, weil ich momentan 10 Stunden im Büro hocke und dann abends zuhause auch nochmal an den Rechner gehe. Aber wenigstens wurde mein Training von nächster Woche auf die übernächste verschoben, so dass ich noch ein bisschen mehr Zeit zum Vorbereiten hab und mich vielleicht doch noch ein bisschen ausruhen kann vorher.
Gestern hab ich mir dennoch die Zeit und Muße genommen, Marmelade zu kochen! Mein Schwesterlein Moni war ja so freundlich, mir Gelierzucker zu schicken, der sich zwar dann im ganzen Paket verteilt hatte, aber es war immernoch genug da, um davon Marmelade zu kochen!
So, und ihr dürft jetzt mal raten, was da drin ist!
Und was ich ja gar nicht wusste, dass ich das so vermisst hab: Basilikum! Nachdem ich schon vor ein paar Wochen Samen in Kigali gekauft hatte, die Jean Pierre dann ausgesäht hat, waren schon nach wenigen Tagen die ersten grünen Blätter zu sehen und inzwischen kann man ihn schon essen. Soooo lecker! Wenn ich daran denke, was das für eine Plackerei war, meinen Basilikum in der Klixstraße aufzuziehen. Und am Ende ist er doch eingegangen. Aber ich glaube, so lange wir hier Regenzeit haben, brauch ich mir da keine Sorgen zu machen. Und danach müssen wir dann halt gießen.
Zum Anbeißen, oder?
Na da liegt ja der weitgereiste Jonas schon mal ganz nah dran! Na gut, dann werd ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen: etwa 60% Baumtomaten, etwa 2% Maracuja und der Rest ist Ananas. Hab bis jetzt aber nur Baumtomate in meiner Marmelade geschmeckt… Tamarillo klingt allerdings viel besser als Baumtomate