Total k.o. möchte ich euch dennoch nicht meine heutige Handwerkerei vorenthalten. Erst ging es heute nämlich den Hüften an den Speck und dann dem Haus ähm ans Glas
Gestern hatte ich tatsächlich Erfolg auf dem Markt, wo ich – auf Französisch! – Schrauben und einen Schraubendreher käuflich erwerben konnte und eine Rohrzange wurde mir (gegen Gebühr selbstverständlich) ausgeliehen. So konnte ich gestern schon den Schlauch samt Brause meiner Dusche austauschen. Der Schlauch hatte schon vor ein paar Wochen angefangen, undicht zu sein. Die Schrauben brauchte ich, weil Nicole so nett war, mir Hängesysteme von IKEA zu besorgen, die man eigentlich ganz praktisch an eine Kleiderstange hängen kann. Dumm, dass wir beide nicht dran gedacht haben, dass ich gar keine Kleiderstange hab. So musste ich improvisieren und hab, nachdem ich die Unterseiten meiner Regalbretter mit Klebefolie gegen das Ungeziefer abgeklebt hatte, diese Hängesysteme angeschraubt. Das war nicht ganz so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte und an der vorletzten Schraube wäre ich fast verzweifelt, aber es funktioniert. Nun gut, nachdem ich das Ganze dann auch noch bestückt hatte, ist die eine Schraube schon wieder aus dem morschen Holz rausgekommen, so dass ich noch eine zur Verstärkung daneben geschraubt hab. Ein bisschen Licht hab ich mir auch mitgebracht: eine Leselampe und kleine Leuchten, die man überall hinkleben kann, von denen jetzt eine im Kühlschrank und eine im „Kleiderschrank“ Verwendung findet. Ach ja, und weil ich nicht gerne beim Duschen beobachtet werde, hab ich auch noch die Fensterscheiben in den Badezimmern mit Milchglas abgeklebt. Ich glaub das wars. Ach ne! mein selbst gebackenes Brot hätte ich fast vergessen! Nachdem ich ja am Freitag stundenlang den Ofen geputzt hatte, hab ich mich heute tatsächlich getraut, in ihm ein eigenes Brot zu backen. Ist auch super lecker geworden!
Und weil ich ja auch sonst nix zu tun hab, hab ich mich offenbar irgendwie blöd angestellt, als ich in meinem iTunes aufräumen wollte und hab – fragt mich bitte nicht wie! – meine frisch auf einer neuen Festplatte importierte Musik gelöscht, zumindest zu großen Teilen. Grummel. Also hab ich dann heute nebenbei auch noch eine Software zum Wiederherstellen von gelöschten Dateien aus dem Internet runtergeladen (was schonmal die erste Schwierigkeit war bei der miesen Verbindung in den letzten Tagen) und hatte gehofft, ich könnte das mal eben alles wiederherstellen. Aber wie sich nun rausstellt, werde ich wahrscheinlich noch den Rest der Woche damit verbringen, die Dateien zu sichern, weil das Programm leider immer wieder abstürzt (zur Info: PC Inspector File Recovery – ist eigentlich nicht schlecht, wenn es nicht immer abstürzen würde…). Und mindestens ein Verzeichnis ist auch total vermurkst – da sind zwar die richtigen Dateinamen da, aber der Inhalt der Dateien ist nicht der, der drauf steht. Blöd. War ausgerechnet Annette Louisan
Werd ich wohl doch nochmal ne Liste für Nicole machen müssen, welche Lieder sie mir nochmal auf eine DVD brennen darf…
zur Info: Ich hab mit dem PCinspector und Restoration fast alles wieder herstellen können. Nur zwei CDs sind unauffindbar verschollen, soweit ich das rekonstruieren konnte. Danke für die zahlreichen Hinweise

und das Brot ist übrigens wirklich lecker