Der Koffer ist gepackt, die 800 Kopien von meinem Fragebogen stehen bereits bei Kenyatta im Auto (keine Ahnung, wie ich die nach hause bekommen soll!), Kekse für meine Studenten sind gekauft, die Gesundheitszentren sind alle informiert – jetzt kann es dann auch bald richtig losgehen! Heute Abend geht es nach Butare und dann starten wir morgen früh so richtig durch. So langsam fühle ich mich ganz schön geschröpft. Ein Fahrer für zwölf Tage, die Studenten bekommen auch was, die Kopien haben natürlich auch ne Stange Geld gekostet (auch wenn ich da 20% im Vergleich zu nem anderen Copyshop sparen konnte) – da bleibt nicht mehr viel für mich übrig. Aber ich werd schon nicht verhungern
Ab Oktober stehe ich wieder für Sonderaufträge zur Verfügung ![]()
Gestern musste ich auf der Bank mit ansehen, wie ein junges Pärchen (nehme ich mal an) versucht hat, Geld mit einer (Kredit-?) Karte abzuheben und das Mädel fast nen Nervenzusammenbruch bekommen hat, weil das nicht funktioniert hat. Sie hatten wohl kaum noch Geld in der Tasche. Würde mich ja mal interessieren, ob sie dem Bankmanager noch was aus den Rippen geleiert haben, aber ich musste dann leider los und konnte die Geschichte nicht bis zum Ende verfolgen. Ich bin jedenfalls froh, dass das mit meiner Mastercard hier ganz gut funktioniert. Auch wenn das immer etwas extra kostet, aber bis jetzt war das immer absolut unproblematisch. So lange das Konto gedeckt ist ![]()
Am Sonntag hat es hier übrigens das erste mal geregnet, seit ich in Ruanda bin! Und insgesamt habe ich das Gefühl, die Tage sind jetzt allmählich nicht mehr ganz so heiß wie noch letzte Woche. Ich hoffe aber mal, dass es jetzt nicht zu stundenlangen Regenfällen im Süden kommt, was meine Feldarbeit evtl. behindern könnte. Es reicht ja schon, dass das Ende vom Ramadan nächste Woche gefeiert wird, was hier die meisten nutzen werden, um mal wieder einen Tag oder auch zwei frei zu machen. Ganz prima… Ich hoffe aber mal, in Butare werden trotzdem alle artig krank sein und ins Gesundheitszentrum gehen, um sich behandeln zu lassen ![]()
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