4 Tage Burundi

Gar nicht so einfach, vier so schöne Tage so kurz zusammenzufassen, dass ihr noch gewillt seid, es zu lesen. Also werde ich euch hier mal eine kleine Zusammenfassung liefern, wer es etwas genauer wissen will, darf dann noch die nächsten Artikel lesen ;-)

Menschen: Gestern hab ich im Schnelldurchgang (fast) die gesamte Familie von meinen Freunden Isaac und Philomena (die in Berlin wohnen) kennengelernt. Dummerweise muss man der Höflichkeit halber immer was mit denen trinken und essen, so dass ich das eigentlich geplante Abendessen absagen (oder bessergesagt verschieben) musste. Das holen wir dann im Juli oder August nach, wenn ich wieder hier bin. Und dann muss ich auf alle Fälle mehr Zeit einplanen. Heute „musste“ ich noch 20 Minuten bevor mein Bus losfuhr die Schwester von Philo treffen – das geht so nicht ;-) Isaacs und nun auch meine Freunde Raphael und Libère haben sich jedenfalls ganz rührend um mich gekümmert, mich durch die Gegend kutschiert und mir quasi jeden Wunsch von den Augen abgelesen!

Sehenswürdigkeiten: Viel zu bieten hat Bujumbura eigentlich nicht. Das bisschen, was es gibt, haben Raphael und ich am Samstag innerhalb von vielleicht 2 Stunden abgegrast. Dafür lohnt es sich aber unbedingt, ein paar Stunden am Bora Bora Beach einzuplanen und dort einfach nur zu chillen und den Sonnenuntergang zu genießen. Was ich auch empfehlen würde, ist, einen Ausflug Richtung Süden zu machen. Auf der Straße fährt man meist ziemlich nah am See entlang, der extrem schön ist. Vermutlich sollte man sich auch mal die Seen im Nordosten Burundis ansehen, aber da war ich noch nicht.

Nachtleben: Extrem genial! Besonders das Archipel kann ich empfehlen! Nur gut 1 Euro Eintritt, günstige Getränke, super Musik, angenehmes Publikum und das mit frischer Luft, da quasi open air mit Teilüberdachung. Das Havana, das wir Samstagnacht aufgesucht haben, hat mir nicht ganz so gut gefallen, da waren mir eindeutig auch zu viele Musungus. Da schreib ich vielleicht in der ausführlichen Fassung noch ein bisschen mehr drüber…

Wetter: Zeitweise schon extrem heiß da unten. Da merkt man, dass man nur noch auf etwa 800 m Höhe ist. Allerdings ist dort auch gerade Regenzeit, so dass es nicht immer strahlend blau war. Das Kleid, das mir Robert zu Weihnachten geschenkt war jedenfalls optimal für dort! Samstagnacht konnte ich dafür kaum schlafen, weil es so heiß in meinem Zimmer war. Mückenstiche hab ich auch einige mitgebracht – hoffen wir mal, dass ich die Malaria dagelassen hab…

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