Archives of Nicsi

mal wieder kurz vor Abflug

Total durchgeschwitzt, obwohl ich extra noch geduscht hatte, sitze ich also mal wieder am Flughafen in Kigali und sitze die Zeit bis zu meinem Abflug ab. Ganzu hab ich die „Zielvereinbarungen“ der Brussels Airlines nicht einhalten können: mein einer Koffer wog zwar nur 20 kg, der andere aber dafür fast 29 kg und ich weiß nicht mal, was darin so schwer ist. Ich hatte eigentlich schon extra die schweren Sachen in den kleineren Koffer gepackt. Nachdem ich auch mit Umpacken den Anforderungen nicht gerecht geworden wäre, habe ich spontag beschlossen, die 50 Euro zu bezahlen, statt noch meine Koffer um- bzw. auszupacken und dann auch noch was dalassen zu müssen. Da fällt mir ein: die drei Flaschen burundisches Pilipili machen wahrscheinlich nur einen Bruchteil der knapp 30 kg aus, aber in der Summe…

Ärgerlich war hingegen, dass Robert und ich extra früh zum Flughafen gefahren waren, um nach dem Einchecken noch einen Kaffee zusammen trinken zu können – und dann haben sie mich nicht wieder rausgelassen! Voll doof! So konnten wir uns nur noch über die Absperrung hinweg auf 5 m Entfernung verabschieden, aber vielleicht war das auch besser so.  Bloß auf den Iced Caramel Macchiato hatte ich mich eigentlich auch schon sehr gefreut, der musste nun leider durch eine Fanta Citron ersetzt werden.

Heute Vormittag war ich noch in der Deutschen Botschaft und hab schonmal meinen Anteil an Roberts Visum geleistet :) Jetzt könnt ihr noch alle die Daumen drücken, dass es mit dem Visum auch klappt, damit er im Mai nach Berlin kommen kann! Dann lernt ihr ihn wenigstens auch mal kennen :)

Bis bald dann wieder in Berlin!

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die üblichen Planänderungen

Eigentlich bin ich es ja schon gewohnt, aber nerven tut es mich trotzdem immer wieder: Touristen, die mal eben kurzfristig ihre Pläne ändern und damit meinen Schatz davon abhalten, zu mir zurückzukehren. Eben genauso heute mal wieder geschehen bzw. gestern, als Roberts Kunden der Meinung waren, sie müssten doch unbedingt auch noch die Gorillas in Uganda sehen, weil die doch ganz anders wären als die in Ruanda. Ich glaube, das ist tatsächlich eine andere Art, aber ist das ein Grund, deshalb meinen Freund noch einen Tag länger in Beschlag zu nehmen? Also kommt er nun statt heute erst morgen Mittag zurück nach Kigali, wo wir dann immerhin einen Nachmittag und eine Nacht miteinder verbringen dürfen (wenn nichts dazwischen kommt…), bevor er dann am Dienstag um 5 wieder in den Akagerapark fahren muss und mich also wieder alleine lässt. Aber zum Flughafen will er mich dann abends immerhin wieder bringen. Zum Glück muss einer seiner Kunden auch auf den gleichen Flieger wie ich, so dass die Chancen gut stehen, dass er es tatsächlich schafft, rechtzeitig wieder da zu sein. Nervt trotzdem…

Immerhin hab ich so am Dienstag noch Zeit, meine 70 Sachen in meine zwei Koffer zu zwängen, das hätte ich sonst heute schon machen müssen…

Das ist hiermit eure letzte Chance, mir noch mitzuteilen, ob ihr noch etwas mitgebracht haben möchtet! Pilipili hab ich in Massen und in jeder erdenklichen Darreichungsform dabei, braucht ihr nur sagen, wer was haben will. Kaffee hätte ich ansonsten noch im Angebot, Buchstützen in Zebra-Form oder anderen Schnickschnack ;-)

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Deadline

So, jetzt wird es ernst: Ich habe eine Deadline und einen Termin zur Präsentation meines Projektes vor dem Ethics Committee! Bis Ende Juli muss ich die 11 Kopien meines Forschungsantrags eingereicht haben, am 14. August ist dann die Verteidigung! Ernst war’s ja vorher schon, aber wenn man so eine Deadline vor Augen und im Kalender zu stehen hat, fühlt sich das schon irgendwie anders an *schwitz*

Ihr könnt mich im Juni gerne hin und wieder mal fragen, wie weit ich bin ;-)

Und für alle, die mich vermissen: in gut einer Woche habt ihr mich ja schon wieder!

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Ostern in Kigali

Besonders österlich haben Robert und ich den Ostersonntag nicht verbracht. Aber immerhin durfte ich nach dem Frühstück das aus Deutschland mitgebrachte Osterei aufmachen (Danke MAMA! Das Foto, das ich eigentlich vom Auspacken hochladen wollte, bekomme ich leider nicht bearbeitet, weil mein Photoshop spinnt :(), bevor wir uns zu einem Osterspaziergang an den Stadtrand aufgemacht haben, um dort Vögel zu gucken. Echt faszinierend, was man selbst in der Stadt für Vögel sieht (heute früh waren es z.B. ein Crested Eagle und ein Pelikan – mitten in der Stadt!), aber da draußen vor den Toren Kigalis war die Auswahl noch größer und ich konnte auch ein paar schöne Fotos machen. Leider sind die Viecher meistens zu schnell, um sie wirklich gut zu erwischen – oder zu weit weg oder zu klein oder alles zusammen… Jedenfalls war es schön und schön sonnig, so dass ich glatt auch mal wieder etwas Farbe bekommen habe.

Robert beim Frühstücken

Robert beim Frühstücken

Grey backed Fiscal

Grey backed Fiscal

Southern Red Bishop

Southern Red Bishop

Robert birding

Robert birding

Nachmittags gab’s dann Kaffee und Kuchen im Bourbon, wo ich dank Robert jetzt auch etwas flotter bedient werde, nachdem ich letzte Woche ewig auf meinen Kaffee und das Passwort für’s Internet warten musste. Abends kamen dann noch Roberts Bruder Hilary und seine Verlobte (im August ist Hochzeit!), mit denen wir zum Abendessen ins Khana Khazana (eins der inzwischen fünf indischen Restaurants) gegangen sind. Leider mussten die beiden heute schon wieder nach Kampala zurück, wodurch wir aber einen faulen Vormittag machen konnten. Und nun sitze ich schon wieder im Bourbon und habe gerade einen göttlichen warmen Apple Pie mit Vanilleeis gegessen! Und schnell bedient wurde ich heute auch wieder – weiß nicht, ob das der Osterbonus ist, oder ob ich jetzt immer so bedient werde, weil ich Roberts Freundin bin (der allerdings gerade versucht, seinen neuen Führerschein zu bekommen). Hoffen wir jedenfalls mal, dass das jetzt so bleibt ;-)

Nina, Robert und Nicole

Nina, Robert und Nicole

Robert und Nicole beim Dinner im Khana Khazana

Robert und Nicole beim Dinner im Khana Khazana

Heute Abend steht noch Fischessen auf dem Programm, bevor ich meinen Schatz morgen schon wieder abgeben muss *uääääähhhhh*

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Frohe Ostern!

Ich sitze gerade wie auf Kohlen und warte darauf, dass Robert endlich nach Kigali zurück kommt. Immerhin ist er schon losgefahren und die erste Kaffeepause haben sie auch schon gemacht, aber er meinte, er wird erst so gegen 18.00 Uhr hier sein. Uuäääähhhhh! Mag nicht mehr warten! Dass die Zeit aber dann auch immer so dahinschleicht, wenn man auf was wartet…

In der Zwischenzeit hole ich mir hier kalte Füße. Es ist eigentlich ein für deutsche Verhältnisse typischer Karfreitag mit Regen und trübem Wetter, aber mit knapp 20 Grad eher untypisch für hier. Dafür schmilzt die Schokolade und Was-auch-immer-in-dem-Osterei-aus-Deutschland-ist nicht :)

Ich wünsch euch allen gesegnete Feiertage und frohes Ostereiersuchen!

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Noch ein paar Details zu Burundi

Da ich jetzt eh  noch eine Dreiviertelstunde ausharren muss, um die Webseite des Kartographentages upzudaten (um Mitternacht), kann ich euch auch noch mit ein paar Details zu meinem  Aufenthalt in Burundi beglücken.

Hier findet ihr zunächst einmal ein paar Koordinaten zu den Fotos im Fotoalbum (Übrigens gibt es die großen Bilder wenn ihr auf den Text klickt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum die Bilder nicht anklickbar sind – im Quelltext sah das eigentlich so aus, als müsste man die auch anklicken können…)

Dann wollte ich noch was über die Ubazungu (Mehrzahl von Umuzungu, wie es eigentlich heißt…) im Havana loswerden: Ich gönne ja jedem seinen Spaß, aber ich fand es schon ziemlich peinlich, weiß zu sein. Noch peinlicher wäre es mir gewesen, weiß und männlich zu sein, so wie die Kerle sich hier aufführen! (ist ja nicht nur in Burundi so, aber dort fiel es mir mal wieder besonders auf) Abgesehen von Leuten, die meinten, in Badeschlappen und Schlabberhosen und -T-Shirt in den Nachtclub gehen zu müssen und Jungs, die wie auf Speed auf der Tanzfläche rumhüpften, finde ich es einfach eine Unverschämtheit, wie sich manche ältere Herren (um nicht alte hormongesteuerte g***e S***e zu sagen) gegenüber den Mädchen hier verhalten. Selbst wenn sie vielleicht darauf aus sind, Geld von den Herren zu bekommen, finde ich das keinen Grund, Mädchen auf der Tanzfläche sonstwohin zu grapschen. Also wirklich! Männer, nehmt euch doch mal ein bisschen zusammen! Habt ihr denn keinen Funken Ehre in den Lenden!?

Was habe ich sonst noch nicht erzählt?…

Umuzungu-Phobie scheint bei den kleinen Kindern in Burundi mehr verbreitet zu sein als hier in Kigali. Allerdings scheint das sehr vom Kind abzuhängen. Während bei Raphael die Kleine sich gar nicht an mir sattsehen konnte, rannte der größere Junge schreiend davon und traute sich nicht mehr aus seinem Zimmer solange ich im Wohnzimmer saß. Als er beim Verabschieden von seinem Vater quasi gezwungen war, einen Blick auf mich zu werfen, fing er sofort wieder an zu weinen. Dabei hatte ich hier sonst eigentlich immer das Gefühl, einen recht ansprechenden Eindruck bei den Herren zu hinterlassen ;-) Die Kleine von Raphael war jedenfalls total süß und hielt es sogar eine Weile auf meinem Schoß aus. Leider hat keiner ein Foto gemacht :( Bei Donata zuhause war es dafür der Jüngste, der meine Anwesenheit nicht so recht ertragen konnte. Dabei sind ihre Kinder durch russische Soldaten in der Nachbarschaft eigentlich an die Ubazungu gewöhnt…

In der Zeitung vom Samstag war prompt ein Artikel über das Bora Bora Beach in Bujumbura! Sehr treffend formuliert mit dem Gefühl, auf Hawaii zu sein (war der Autor vermutlich noch nie, aber ich ja auch nicht ;-)) und den Ozean, ach nein, ist ja nur der Tanganjikasee, vor sich zu haben. Freu mich jedenfalls schon darauf, dort mal einen ganzen Tag zu verbringen!

Robert hat jetzt endlich auch seine Fortbildung überstanden – und das als Zweitbester! Der Beste hatte lediglich 2 Punkte mehr als er und das mit einem Abschluss an der Uni von Kampala! Robert scheint insgesamt einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben :) Mit seinem Briefing zum Akagerapark hat er mit Abstand als bestes abgeschnitten und sich einen Applaus eingeheimst und heute musste er dann sogar für die Teilnehmer die Rede bei der Abschlussfeier halten. Da bin ich richtig stolz auf meinen Schatz :) Jetzt wird es dann aber mal Zeit, dass er wieder nach hause kommt! Ist ja zum Glück schon fast Freitag…

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Spruch des Tages

Ich bin nicht faul sondern im Energiesparmodus! :)

(Gerade gesehen auf www.meinvz.net)

Das passt gerade richtig gut auf mich, weil ich in Butare sitze und mal gar nicht an meinem Study Protocol arbeite sondern an einem Antrag für eine Stelle für mich. Ich habe mich entschlossen, mir noch ein bisschen mehr Zeit zu geben für dieses Study Protocol und es statt nächste oder übernächste Woche erst im Juli einzureichen. Da es die Daten, so wie ich sie gerne verwendet hätte, nicht gibt, muss ich mir etwas anderes ausdenken und dafür brauch ich mehr Zeit. Das hat zwei wesentliche Vorteile: ich brauch mir jetzt hier keinen Stress mehr machen und ich kann ganz relaxt die Zeit mit Robert genießen, die ich vor mir hab :) Freu mich schon wahnsinnig auf ihn, auch wenn er erst am Freitag nach Kigali kommen wird.

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Fotos von Bujumbura

Richtig Muße, mehr über meine Zeit in Bujumbura zu schreiben, hab ich eigentlich nicht, aber die Fotos möchte ich euch – wenn auch nur bruchteilhaft – dennoch nicht vorenthalten. Wer es genauer wissen will, kann mich ja nochmal fragen, dann muss ich halt alles mehrfach erzählen ;-)

Das Mini-Album gibt es hier…

Und hier die Zusammenfassung zu den  Bildern:

Bujumbura Burundi Panorama

Bujumbura Burundi Panorama

Am Samstag hat Rufonya wie gesagt eine kleine Stadtrundfahrt mit mir gemacht: auf den Hügel östlich der Innenstadt zur Universität und dann runter zum Strand, wo wir noch ein paar Freunde von ihm getroffen haben. Nachmittags dann kurz in den Pool und Sonnenuntergang im/am Bora Bora Beach. Super genial, bloß Robert hat gefehlt…

Strand Saga Nyanza Resort Burundi

Strand Saga Nyanza Resort Burundi

Am Sonntag hat mich Rufonya mitgenommen, seinen Schwiegervater im District Nyanza-Lac, kurz vor Tansania, im Krankenhaus zu besuchen. Auf dem Rückweg haben wir dann immer mal kurz an den schönen Plätzen halt gemacht, an denen wir auf dem Hinweg schnell vorbei gefahren sind. Das Saga Nyanza Resort besteht aus zwei kleineren Anlagen, wenn ich das richtig verstanden habe, zumindest gehört das irgendwie alles zusammen, auch ein paar Anlagen in der Stadt. Der Inhaber hat sich schon sehr schöne Stellen ausgeguckt!

Nicole mit Philomenas Familie

Nicole mit Philomenas Familie

Am Montag war dann wie berichtet Familientreffen angesagt: Erst hat mich Fulgence, Philomenas kleiner Bruder, durch die Stadt geschleift, weil wir noch was für Isaac erledigen mussten, dann zu ihm nach hause, dann zum Brochette essen in eine Bar, wo mich dann Donata und Ferdinand abgeholt haben, um dann noch mit zu Donata nach hause zu fahren.

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Ein Teddybär auf Reisen

Ich wollte euch ja eigentlich noch ein bisschen was über Burundi erzählen, aber mir fehlt dazu leider die Zeit. Werde ich aber noch nachholen, wenn ich mal wieder keine Muße mehr zum Arbeiten habe :)

Was ich euch aber noch schnell erzählen will, ist die Geschichte vom kleinen Teddybären, der alleine busfahren musste:

Es war einmal ein kleines blondes Mädchen, das beim Kofferpacken vergessen hatte, ihren allerliebsten Teddybären, einen schon ganz platt gedrückten Eisbären, einzupacken. Der muss sich wohl in dem bequemen Bett in Bujumbura versteckt haben. Als nun dieses Mädchen in Kigali angekommen in ihrem Bettchen lag, stellte sie fest, dass der Teddybär noch in Bujumbura war und musste ganz bitterlich weinen (naja, ganz so schlimm war es nicht, passt aber so schön :)). Ganz früh am nächsten Morgen rief sie deshalb in Bujumbura an und bat ihren Freund Libère, ihr den Teddybären hinterher zu schicken, was er auch bereitwillig tat. Er gab den Teddybären in einer Papiertüte verpackt beim Busunternehmen auf und der Teddybär musste ganz alleine die weite Reise von Bujumbura nach Kigali mit dem Bus hinter sich bringen (naja, mit ca. 30 weiteren Reisenden aber ohne das kleine blonde Mädchen). Am späten Nachmittag konnte das kleine blonde Mädchen überglücklich den Teddybären in Kigali in Empfang nehmen und wird ihn nun ganz bestimmt nie wieder irgendwo vergessen.  Alles wieder gut :)

Und einen neuen Laptop konnte das kleine blonde Mädchen gestern auch endlich in Empfang nehmen, so dass es jetzt ganz unbeschwert weiterarbeiten kann. Zumindest gibt es sich Mühe… Ein herzliches Dankeschön an meine fleißigen Helferlein daheim!

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4 Tage Burundi

Gar nicht so einfach, vier so schöne Tage so kurz zusammenzufassen, dass ihr noch gewillt seid, es zu lesen. Also werde ich euch hier mal eine kleine Zusammenfassung liefern, wer es etwas genauer wissen will, darf dann noch die nächsten Artikel lesen ;-)

Menschen: Gestern hab ich im Schnelldurchgang (fast) die gesamte Familie von meinen Freunden Isaac und Philomena (die in Berlin wohnen) kennengelernt. Dummerweise muss man der Höflichkeit halber immer was mit denen trinken und essen, so dass ich das eigentlich geplante Abendessen absagen (oder bessergesagt verschieben) musste. Das holen wir dann im Juli oder August nach, wenn ich wieder hier bin. Und dann muss ich auf alle Fälle mehr Zeit einplanen. Heute „musste“ ich noch 20 Minuten bevor mein Bus losfuhr die Schwester von Philo treffen – das geht so nicht ;-) Isaacs und nun auch meine Freunde Raphael und Libère haben sich jedenfalls ganz rührend um mich gekümmert, mich durch die Gegend kutschiert und mir quasi jeden Wunsch von den Augen abgelesen!

Sehenswürdigkeiten: Viel zu bieten hat Bujumbura eigentlich nicht. Das bisschen, was es gibt, haben Raphael und ich am Samstag innerhalb von vielleicht 2 Stunden abgegrast. Dafür lohnt es sich aber unbedingt, ein paar Stunden am Bora Bora Beach einzuplanen und dort einfach nur zu chillen und den Sonnenuntergang zu genießen. Was ich auch empfehlen würde, ist, einen Ausflug Richtung Süden zu machen. Auf der Straße fährt man meist ziemlich nah am See entlang, der extrem schön ist. Vermutlich sollte man sich auch mal die Seen im Nordosten Burundis ansehen, aber da war ich noch nicht.

Nachtleben: Extrem genial! Besonders das Archipel kann ich empfehlen! Nur gut 1 Euro Eintritt, günstige Getränke, super Musik, angenehmes Publikum und das mit frischer Luft, da quasi open air mit Teilüberdachung. Das Havana, das wir Samstagnacht aufgesucht haben, hat mir nicht ganz so gut gefallen, da waren mir eindeutig auch zu viele Musungus. Da schreib ich vielleicht in der ausführlichen Fassung noch ein bisschen mehr drüber…

Wetter: Zeitweise schon extrem heiß da unten. Da merkt man, dass man nur noch auf etwa 800 m Höhe ist. Allerdings ist dort auch gerade Regenzeit, so dass es nicht immer strahlend blau war. Das Kleid, das mir Robert zu Weihnachten geschenkt war jedenfalls optimal für dort! Samstagnacht konnte ich dafür kaum schlafen, weil es so heiß in meinem Zimmer war. Mückenstiche hab ich auch einige mitgebracht – hoffen wir mal, dass ich die Malaria dagelassen hab…

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