Category archives: in Ruanda

Frohe Ostern!

Ich sitze gerade wie auf Kohlen und warte darauf, dass Robert endlich nach Kigali zurück kommt. Immerhin ist er schon losgefahren und die erste Kaffeepause haben sie auch schon gemacht, aber er meinte, er wird erst so gegen 18.00 Uhr hier sein. Uuäääähhhhh! Mag nicht mehr warten! Dass die Zeit aber dann auch immer so dahinschleicht, wenn man auf was wartet…

In der Zwischenzeit hole ich mir hier kalte Füße. Es ist eigentlich ein für deutsche Verhältnisse typischer Karfreitag mit Regen und trübem Wetter, aber mit knapp 20 Grad eher untypisch für hier. Dafür schmilzt die Schokolade und Was-auch-immer-in-dem-Osterei-aus-Deutschland-ist nicht :)

Ich wünsch euch allen gesegnete Feiertage und frohes Ostereiersuchen!

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Noch ein paar Details zu Burundi

Da ich jetzt eh  noch eine Dreiviertelstunde ausharren muss, um die Webseite des Kartographentages upzudaten (um Mitternacht), kann ich euch auch noch mit ein paar Details zu meinem  Aufenthalt in Burundi beglücken.

Hier findet ihr zunächst einmal ein paar Koordinaten zu den Fotos im Fotoalbum (Übrigens gibt es die großen Bilder wenn ihr auf den Text klickt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum die Bilder nicht anklickbar sind – im Quelltext sah das eigentlich so aus, als müsste man die auch anklicken können…)

Dann wollte ich noch was über die Ubazungu (Mehrzahl von Umuzungu, wie es eigentlich heißt…) im Havana loswerden: Ich gönne ja jedem seinen Spaß, aber ich fand es schon ziemlich peinlich, weiß zu sein. Noch peinlicher wäre es mir gewesen, weiß und männlich zu sein, so wie die Kerle sich hier aufführen! (ist ja nicht nur in Burundi so, aber dort fiel es mir mal wieder besonders auf) Abgesehen von Leuten, die meinten, in Badeschlappen und Schlabberhosen und -T-Shirt in den Nachtclub gehen zu müssen und Jungs, die wie auf Speed auf der Tanzfläche rumhüpften, finde ich es einfach eine Unverschämtheit, wie sich manche ältere Herren (um nicht alte hormongesteuerte g***e S***e zu sagen) gegenüber den Mädchen hier verhalten. Selbst wenn sie vielleicht darauf aus sind, Geld von den Herren zu bekommen, finde ich das keinen Grund, Mädchen auf der Tanzfläche sonstwohin zu grapschen. Also wirklich! Männer, nehmt euch doch mal ein bisschen zusammen! Habt ihr denn keinen Funken Ehre in den Lenden!?

Was habe ich sonst noch nicht erzählt?…

Umuzungu-Phobie scheint bei den kleinen Kindern in Burundi mehr verbreitet zu sein als hier in Kigali. Allerdings scheint das sehr vom Kind abzuhängen. Während bei Raphael die Kleine sich gar nicht an mir sattsehen konnte, rannte der größere Junge schreiend davon und traute sich nicht mehr aus seinem Zimmer solange ich im Wohnzimmer saß. Als er beim Verabschieden von seinem Vater quasi gezwungen war, einen Blick auf mich zu werfen, fing er sofort wieder an zu weinen. Dabei hatte ich hier sonst eigentlich immer das Gefühl, einen recht ansprechenden Eindruck bei den Herren zu hinterlassen ;-) Die Kleine von Raphael war jedenfalls total süß und hielt es sogar eine Weile auf meinem Schoß aus. Leider hat keiner ein Foto gemacht :( Bei Donata zuhause war es dafür der Jüngste, der meine Anwesenheit nicht so recht ertragen konnte. Dabei sind ihre Kinder durch russische Soldaten in der Nachbarschaft eigentlich an die Ubazungu gewöhnt…

In der Zeitung vom Samstag war prompt ein Artikel über das Bora Bora Beach in Bujumbura! Sehr treffend formuliert mit dem Gefühl, auf Hawaii zu sein (war der Autor vermutlich noch nie, aber ich ja auch nicht ;-)) und den Ozean, ach nein, ist ja nur der Tanganjikasee, vor sich zu haben. Freu mich jedenfalls schon darauf, dort mal einen ganzen Tag zu verbringen!

Robert hat jetzt endlich auch seine Fortbildung überstanden – und das als Zweitbester! Der Beste hatte lediglich 2 Punkte mehr als er und das mit einem Abschluss an der Uni von Kampala! Robert scheint insgesamt einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben :) Mit seinem Briefing zum Akagerapark hat er mit Abstand als bestes abgeschnitten und sich einen Applaus eingeheimst und heute musste er dann sogar für die Teilnehmer die Rede bei der Abschlussfeier halten. Da bin ich richtig stolz auf meinen Schatz :) Jetzt wird es dann aber mal Zeit, dass er wieder nach hause kommt! Ist ja zum Glück schon fast Freitag…

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Spruch des Tages

Ich bin nicht faul sondern im Energiesparmodus! :)

(Gerade gesehen auf www.meinvz.net)

Das passt gerade richtig gut auf mich, weil ich in Butare sitze und mal gar nicht an meinem Study Protocol arbeite sondern an einem Antrag für eine Stelle für mich. Ich habe mich entschlossen, mir noch ein bisschen mehr Zeit zu geben für dieses Study Protocol und es statt nächste oder übernächste Woche erst im Juli einzureichen. Da es die Daten, so wie ich sie gerne verwendet hätte, nicht gibt, muss ich mir etwas anderes ausdenken und dafür brauch ich mehr Zeit. Das hat zwei wesentliche Vorteile: ich brauch mir jetzt hier keinen Stress mehr machen und ich kann ganz relaxt die Zeit mit Robert genießen, die ich vor mir hab :) Freu mich schon wahnsinnig auf ihn, auch wenn er erst am Freitag nach Kigali kommen wird.

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Ein Teddybär auf Reisen

Ich wollte euch ja eigentlich noch ein bisschen was über Burundi erzählen, aber mir fehlt dazu leider die Zeit. Werde ich aber noch nachholen, wenn ich mal wieder keine Muße mehr zum Arbeiten habe :)

Was ich euch aber noch schnell erzählen will, ist die Geschichte vom kleinen Teddybären, der alleine busfahren musste:

Es war einmal ein kleines blondes Mädchen, das beim Kofferpacken vergessen hatte, ihren allerliebsten Teddybären, einen schon ganz platt gedrückten Eisbären, einzupacken. Der muss sich wohl in dem bequemen Bett in Bujumbura versteckt haben. Als nun dieses Mädchen in Kigali angekommen in ihrem Bettchen lag, stellte sie fest, dass der Teddybär noch in Bujumbura war und musste ganz bitterlich weinen (naja, ganz so schlimm war es nicht, passt aber so schön :)). Ganz früh am nächsten Morgen rief sie deshalb in Bujumbura an und bat ihren Freund Libère, ihr den Teddybären hinterher zu schicken, was er auch bereitwillig tat. Er gab den Teddybären in einer Papiertüte verpackt beim Busunternehmen auf und der Teddybär musste ganz alleine die weite Reise von Bujumbura nach Kigali mit dem Bus hinter sich bringen (naja, mit ca. 30 weiteren Reisenden aber ohne das kleine blonde Mädchen). Am späten Nachmittag konnte das kleine blonde Mädchen überglücklich den Teddybären in Kigali in Empfang nehmen und wird ihn nun ganz bestimmt nie wieder irgendwo vergessen.  Alles wieder gut :)

Und einen neuen Laptop konnte das kleine blonde Mädchen gestern auch endlich in Empfang nehmen, so dass es jetzt ganz unbeschwert weiterarbeiten kann. Zumindest gibt es sich Mühe… Ein herzliches Dankeschön an meine fleißigen Helferlein daheim!

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Ein paar Koordinaten

Hier ein paar Punkte vom letzten Wochenende in Ruhengeri: Anhaltspunkte_WE_in_Ruhengeri.kml

Da ist auch der Punkt von Claudias Haus dabei (bzw. vor ihrem Gartentor glaub ich) und ein Punkt auf der Strecke von Ruhengeri nach Kigali, wo Markus arbeitet, der Bekannte, mit dem ich vor zwei Wochen einen Abend unterwegs war. Nur um euch mal zu zeigen, was für Arbeitswege die Leute hier so haben, wenn sie nicht in einer Lehmhütte wohnen wollen. Leider ist natürlich genau da, wo das Wasserfallbild entstanden ist, nur ein schlechtes Bild in Google Earth vorhanden, sorry.

Meine übliche Butare-Joggingrunde findet ihr hier: Joggen_Butare.kml. Das ist doch weiter als ich dachte: 3,84 km in eine Richtung, also knapp 7,7 km hin und zurück, was sogar etwas länger ist als meine Runde zuhause mit 7,4 km. Da hab ich aber nicht noch eine so extreme Steigung auf dem Heimweg dabei wie hier. Da geh ich dann immer schon, deswegen dachte ich, in einer Stunde könnte ich hier nicht so eine Strecke schaffen. Wenn ich schon nichts gearbeitet hab, kann ich wenigstens stolz auf mich sein, dass ich zweimal joggen war… Und heute steht wieder der Hash auf dem Programm, soll heute allerdings ziemlich einfach sein.

Und so sieht übrigens mein externer Kühler aus: http://ecx.images-amazon.com/images/I/4133SDzFTnL.jpg (oder so ähnlich). Da stellt man dann den Laptop oben drauf. Der meinige hat jetzt einen neuen Prozessor und funktioniert erstmal wieder. Hoffen wir mal, dass das auch so bleibt.

Claudia ist jetzt auch wach, dann gibt es wohl gleich Frühstück :)

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Aktueller Frustrationsstatus

Wie eigentlich auch nicht anders erwartet, bekomme ich auf kaum eine E-Mail eine Antwort, so dass ich am Montag  nochmal einen neuen Anlauf nehmen und meine E-Mails an die diversen Ministerien hier nochmal versenden werde.

Dass mein Rechner immernoch nicht einsatzfähig ist, trägt nicht gerade zur Anhebung meiner Frustrationsgrenze bei. Mit dem neuen Arbeitsspeicher ging der Rechner zwar zwischendurch mal wieder, hatte am Samstag dann aber wieder die Arbeit verweigert, wurde von Enock von Montag auf Dienstag gereinigt und wieder zum Laufen gebracht. Dann hab ich Dienstag noch schnell einen externen Kühler für meinen Laptop gekauft (den ich dann mit nach Butare „schleppen“ musste), der dem internen Kühler beim Kühlen meines Rechners helfen soll, konnte damit am Dienstag Nachmittag und Mittwoch Vormittag auch arbeiten, woraufhin er dann aber prompt wieder die Arbeit niederlegte und sich nur noch mit Widerwillen für eine gute Stunde am Nachmittag überreden ließ, mich wenigstens die Datei fertig bearbeiten zu lassen. Danach war dann nichts mehr zu machen, so dass ich ihn gestern wiedermal zu Enock gebracht hab, der jetzt nach einem neuen Prozessor sucht, um ihn auszutauschen. Bis jetzt hab ich schon das Budget für zwei Wochen Ruanda für diesen besch*** Rechner verpulvert, aber Enock hat mir versprochen, dass er mir nicht noch mehr abknöpfen wird. Na mal sehen – so ein Prozessor wird schließlich auch nicht auf einem Baum wachsen… Abgesehen davon, dass ich sowieso schon viel mehr Geld ausgebe, als ich gehofft hatte, ausgeben zu müssen. *seufz*

Jut jetze, jenuch jejammert! Immerhin sitze ich hier bei gefühlten 32 °C und Sonnenschein in Kigali statt in meinem Büro in der BHT (ups, das sollen wir ja nicht schreiben!) Beuth Hochschule für Technik im immernoch (oder schon wieder) winterlichen Berlin – wenn das kein Grund ist, gut gelaunt zu sein ;-)

Die zwei Tage in Butare waren auch ohne funktionierenden Rechner schön. Ich liebe einfach diese Landschaft dort und bei zweimal Joggen konnte ich sie auch ausgiebig genießen. Meine ehemaligen Kollegen/innen haben sich auch gefreut, mich (und meine Schokolade) wiederzusehen. Es scheint nicht allzu oft vorzukommen, dass ehemalige Mitarbeiter sich so regelmäßig blicken lassen, auch wenn sich die Regelmäßigkeit auf alle vier bis fünf Monate beschränkt. Außergewöhnlich sonnig war es gestern in Butare auch noch, so dass ich mir glatt mal wieder einen kleinen Sonnenbrand geholt hab. Es war um 8 auch schon fast zu heiß zum Joggen, aber da war ich dann auch schon fast wieder zuhause. Später kam ein etwas frischerer Wind dazu, der es dann ganz angenehm gemacht hat, in der Sonne zu sitzen. Offensichtlich etwas zu angenehm ;-)

Gestern war ich auch wieder zwei Stunden Salsa tanzen und hab wieder einen schönen Schritt gelernt. Mit zwei Stromausfällen zwischendurch war es diesmal nicht ganz so anstrengend wie letztes mal. Trotz Regenzeit hat es gestern nur ganz kurz mal geregnet, ansonsten scheint es schon seit Montag (vielleicht Montag Nacht, kann mich nicht mehr erinnern) nicht mehr geregnet zu haben. Sogar die große Pfütze vor dem Haus ist inzwischen eingetrocknet und es ist extrem staubig und diesig. Vermutlich wird es aber mindestens, wenn ich heute oder an einem der nächsten Tage gerade aus dem Haus gehen will, anfangen zu regnen, darauf kann man sich eigentlich immer verlassen ;-)

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Nachtrag Fotos vom WE

Die Geschichte zu folgendem Bild hab ich euch noch gar nicht erzählt: Das ist ein Bus, der normalerweise größere Strecken durch das Land fährt. In diesem Fall war er zwar leer (bis auf den Fahrer und einen „Co-Piloten“), aber die hintere Tür schwang immer wieder auf, worüber sich Robert furchtbar aufgeregt hat. Bei der Fußgängerdichte und dem Fahrstil der Busfahrer wäre es nämlich nicht unwahrscheinlich gewesen, dass jemand die Tür vor den Kopf bekommen hätte. Das konnten/mussten wir zum Glück nicht beobachten, aber die unbeaufsichtigte Tür musste ich euch doch wenigstens zeigen.

Swinging door

Swinging door

Und hier ein paar Bilder von unserem Spaziergang am Samstag.

Nicole und der Muhabura

Nicole und der Muhabura

der Muhabura

der Muhabura

Robert und ein Wasserfall

Robert und ein Wasserfall


Die entsprechenden Koordinaten werden nachgeliefert – sitze immernoch an Claudias Rechner und bin froh, dass ich das hier jetzt endlich geschafft hab! Die Internetverbindung war heute jedenfalls nicht auf meiner Seite…
Jetzt geh ich meinen Laptop abholen und fahre dann nach Butare. Die Joggingsachen hab ich im Gepäck – freu mich schon auf meine Laufstrecke da unten :)
Bis demnächst!

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ein ständiges Auf und Ab

Sowohl gefühlsmäßig als auch technisch waren die letzten Tage durch ein ständiges Auf und Ab geprägt. Die Zeit mit Robert habe ich meistens sehr genossen, auch wenn es zum Teil nicht ganz so „zweisam“ war, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber da er ja nun erst gerade von dem einen Training gekommen ist und heute wieder zum nächsten gefahren ist, musste er nebenbei auch noch einiges erledigen.

Insgesamt hatten wir aber eine sehr schöne Zeit in Ruhengeri. Am Donnerstag haben wir gleich noch die Mitbringsel bei Sarah vorbeigebracht und wurden mit „Sarah’s Dish“ belohnt (Rezept ist bei Sarah Figur zu erfragen ;-)). Um zu ihrem Haus zu kommen, mussten wir uns erst durch den Nebel und dann noch durch den Schlamm kämpfen. Sarah hat sich schicke Gummistiefel aus Deutschland mitgebracht – eine super Idee für diese Gegend wie ich feststellen musste! Mal sehen, wie ich meine Sneakers morgen wieder sauber bekomme… Dafür war der Freitag für Ruhengerische Verhältnisse extrem sonnig und warm. Ein bisschen hatte ich bei Robert im Haus das Gefühl, zu campen – alles ist noch in Kisten verpackt, weil es noch keine Schränke gibt. Aber die Ausstattung ist eigentlich schon komplett. Wir haben eigentlich hauptsächlich die Sachen gesichtet, die ich aus Butare geholt hatte und die nun größtenteils in Roberts Hausstand in Ruhengeri eingeflossen sind. Nebenbei gab es dann noch Anweisungen für den Houseboy, den Robert mit zunehmender Anwesenheit im Haus (normalerweise ist er ja immer nur für ein oder zwei Nächte da) für ziemlich nutzlos deklariert hat. Keine Ahnung, woher Robert weiß, wie man Fenster putzt – er war jedenfalls nicht einverstanden mit der Art und Weise wie sein Houseboy das machen wollte. Zum Sonnenuntergang haben wir noch einen Spaziergang Richtung Uganda gemacht, bei dem uns viele Blicke verfolgt haben. Manche haben wir prompt in Sprachlosigkeit versetzt – sehr lustig. Nach Einbruch der Dunkelheit, als wir noch auf dem Rückweg zum Auto waren, hat sich Robert gewundert, dass die Leute immernoch erkennen, dass ich weiß bin, aber im Vergleich zum dem Dunkel um uns rum war ich halt einfach immernoch taghell :) Leider wurde unsere Heimfahrt erst durch ein verdächtiges „ffft ffft“ und schließlich durch ein unerfreuliches „flapp flapp“ unterbrochen: der rechte Hinterreifen war platt. Na toll. Mitten in der Pampa und das auch noch im Dunkeln. Aber wie gut, dass mein Handy ein Blitzlicht hat, was man im Dauerbetrieb nutzen kann und dass Robert weiß, wie man einen Reifen wechselt (wäre bei seinem Job auch fatal, wenn er es nicht wüsste…), so war die Sache in ca. 13 Minuten erledigt und wir konnten unseren Heimweg fortsetzen.

Den Reifen konnten wir am Samstag dann noch reparieren lassen, was gut war, da wir heute früh prompt den nächsten Platten hatten. Keine Ahnung, was mit dem Reifen war, aber nachdem Robert ihn mal wieder gewechselt hatte und zum Reparieren gefahren ist, haben sie erstmal nur neue Luft reinmachen können und den Reifen wieder gewechselt (na, kommt ihr noch mit :))  und damit sind wir dann ohne Probleme bis nach Kigali gekommen. Who knows…

Gestern hatten wir auch noch einen schönen Spaziergang gemacht, mit einer herrlichen Sicht auf die Vulkane. Da ich jetzt aber gerade an Claudias Laptop sitze, da meiner mal wieder die Arbeit verweigert, ist mir das zu mühsam, euch die Fotos hochzuladen. Vielleicht klappt es ja morgen. Sogar GPS-Koordinaten hätte ich zu bieten, aber die Software, um die auszulesen, ist natürlich auch auf meinem Laptop… Drückt mir mal die Daumen, dass Enock, meinen Rechner wieder hinbekommt! Eigentlich hab ich keine Zeit, hier die nächsten fünf Wochen Urlaub zu machen!

Jetzt ist Robert jedenfalls schon wieder in Uganda zur nächsten Fortbildung. Das ist schon ganz schön hart, aber ich wusste ja vorher, was mich erwartet…

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halbwegs arbeitsfähig

Muss mich beeilen, was zu schreiben, bevor mein Rechner sich wieder selbständig umfärbt und runterfährt. Immerhin konnte Roberts Freund Enock das Problem in soweit beheben, dass er lediglich den Arbeitsspeicher austauschen musste (nix mit Motherboard austauschen oder so), der offenbar wegen Überhitzung den Geist aufgegeben hatte. Dummerweise beide Arbeitsspeicher-Einheiten nach einander, so dass er mir heute einen von seinen geben musste. Aber wenigstens kann ich jetzt erstmal wieder was machen. Offenbar arbeitet der Kühler nicht ganz so wie er sollte, was damit zusammenhängen könnte, dass ich ein paar Abende der letzten Woche im Bett noch Filme geguckt hab. Ist also alles meine Schuld *rabääääh* Jetzt hab ich meinen Laptop (nachdem er sich gerade grün gefärbt und sich dann abgeschaltet hat) auf vier Schachteln Tackerklammern hochgelagert und hoffe, dass er jetzt etwas länger durchhält.Wenigstens kann ich jetzt erstmal was mit ArcGIS machen, die Adobe CS läuft leider nicht mehr, was aber nicht ganz so dramatisch ist.

Morgen sehe ich Robert endlich wieder! Wir können’s beide gar nicht mehr abwarten. Robert war gestern am Telefon ganz aufgekratzt :) Ich freu mich schon so wahnsinnig ihn endlich wiederzusehen! Ich sag euch gleich: Bis mindestens Samstag Nachmittag werdet ihr dann erstmal nichts mehr von mir hören/lesen ;-)

Für die Zeit, die ich mit Robert zusammen sein kann, bekommt Enock den Rechner dann nochmal wieder, um ihn richtig zu reinigen, in der Hoffnung, dass dann der Kühler wieder besser funktioniert. Und das Adobe CS Problem wird er dann auch noch lösen. Ein echter Retter in der Not!

Gestern Abend hab ich es tatsächlich zum Salsa geschafft! War auch sehr lustig und ganz schön anstrengend und der Schritt, den wir gelernt haben, war ganz schön schwer. Hat aber echt Spaß gemacht und ich werd auf alle Fälle wieder versuchen, hinzugehen. Auch wenn mir nach den ganzen Drehungen ganz schön triselig war…

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kleine Aufmunterer für mich und eine kleine Bitte an euch

Woran man sich nicht so alles erfreuen kann, wenn der eigene Laptop den Geist aufgibt: zum Beispiel an dem Laptop meiner „Mitbewohnerin“ in Kombination mit dem Jubiläums-Geburtstags-Werbe-Geschenk von ukimedia, auf dem lauter praktische portable Apps sind, so dass ich nicht ganz auf dem Trockenen sitze, was die Technik angeht. Muss nur noch Indesign in einer portable Version finden… Außerdem hab ich gerade endlich einen Termin beim Gesundheitsministerium bekommen, um meine angeforderten Daten einzusacken. Die kann ich jetzt zwar gerade nicht so auswerten, wie ich gerne würde, aber ich kann ja wenigstens schonmal klein anfangen und hoffen, dass ich das mit meinem Laptop bald geregelt bekomme.

Nun zu meiner Bitte an euch: Ich hab letztes Jahr zusammen mit „der anderen Nicole“ einen Geocache versteckt, der jetzt leider am Zerfallen ist, wie mir berichtet wurde. Vielleicht hat ja jemand sowieso geplant, mal wieder in die Wuhlheide zu fahren und einen Geocache zu heben – das wäre jetzt DIE Gelegenheit! :) Und dann könnte derjenige gleich eine mittelgroße Gefrierdose mitnehmen und dem Schatz wieder ein neues zuhause geben. Die Dose erstatte ich demjenigen gerne! Ich würds ja selber machen, aber bin gerade etwas weit weg und wenn es jetzt taut, ist der Inhalt vermutlich weggeschwommen bis ich wieder da bin. Unseren Geocache findet ihr hier: Geocaching.com Viel Spaß! :)

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